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	<title>remittere.de | Sarah | Aktivität</title>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
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				<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 16:48:21 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=514" rel="nofollow ugc">Stillstand in Bewegung: Mut finden, deine Wahrheit zu leben</a></strong>Ich sehe uns alle. Frauen in unseren 20ern und 30ern, voller Gedanken und Sehnsüchte. Wir wühlen in unseren Seelen, brechen alte Muster auf, heilen Wunden, die niemand sehen kann. Wir graben tief. Doch um uns herum bleibt alles gleich. Unsere Beziehungen, unser Alltag, die Strukturen, die uns umgeben &#8211; sie ändern sich nicht. Und tief in uns spüren wir: So kann es nicht weitergehen.    Wir erkennen, wie wir wurden, was wir sind. Wir wissen, was falsch läuft, sowie Ursache und Wirkung. Doch wir bleiben still. Wir reflektieren, fühlen, analysieren &#8211; und handeln nicht. Diese Stille im Außen ist ein Verrat an all dem, was wir im Inneren schon wissen.    Innere Arbeit &#8211; Der sichere Hafen, der uns gefangen hält    Innere Arbeit fühlt sich sicher an. Wir sitzen mit unseren Gedanken und Gefühlen. Wir lernen uns kennen, bauen uns neu auf. Aber irgendwann wird diese Arbeit ein Versteck. Sie wird zu einer Illusion von Wachstum. Erkenntnisse allein verändern nichts. Unsere Welt bleibt dieselbe, solange wir nicht nach außen gehen.    Innere Arbeit ist nur der Anfang. Sie bedeutet gar nichts, wenn wir nicht handeln. Ohne Handlung bleibt sie ein leises Flüstern, das niemals gehört wird. Und wir? Wir bleiben in einem Kreis gefangen, der sich nicht nach außen öffnet.    Warum wir zögern, ins Handeln zu kommen &#x1f501;    Wir wissen, was wir wollen. Warum tun wir es nicht? Weil es weh tut. Weil es unbequem ist. Veränderung fordert von uns alles. Sie reißt uns aus Gewohnheiten, zerstört Sicherheiten, stellt Beziehungen infrage. Sie macht Angst.    1. Verlust schreckt uns ab.    Jede Veränderung bedeutet, etwas loszulassen. Wir könnten Freundschaften verlieren, Menschen enttäuschen, gewohnte Stabilität gefährden. Wir spüren diese Angst – und bleiben, wo wir sind.    2. Wir fürchten Ablehnung.    Frauen sollen harmonisch sein, sich einfügen, keinen Streit provozieren. Wer ins Außen geht, eckt an. Wir könnten unbequem werden. Und dafür haben wir kein Vorbild, keinen Schutz.    3. Das System arbeitet gegen uns.    Karrierewechsel, neue Wege, persönliche Freiheit – all das erfordert Mut und Ressourcen. Die Welt da draußen bietet uns selten die Möglichkeiten, die wir brauchen. Doch genau deshalb dürfen wir nicht warten.    4. Wir schützen uns vor dem Unbekannten.    Unser Gehirn hält uns in der Komfortzone. Es sagt uns, dass das Unbekannte gefährlich ist. Selbst wenn wir wissen, dass es anders besser wäre, bleiben wir stehen. Sicher, aber unzufrieden.    Was die Wissenschaft über unser Zögern sagt    Psychologisch und neurologisch ist unser Verhalten kein Zufall. Es liegt in der Natur unseres Gehirns, Veränderungen zu vermeiden. Das Unbekannte aktiviert unser Stresssystem, das uns zurückhalten will. Wir schützen uns vor Schmerz und riskieren dafür, niemals die Fülle des Lebens zu erfahren.    Carl Jung sprach vom Schatten. Wir tragen ihn in uns – die Teile von uns, die wir nicht leben, aus Angst, sie könnten zu groß, zu mächtig, zu laut sein. Doch dieser Schatten verlangt, dass wir ihn zeigen. Nur so werden wir ganz.    Erik Erikson sah in dieser Lebensphase den Kampf zwischen Generativität und Stagnation. Wir wollen etwas erschaffen – etwas Neues, Echtes, Greifbares. Doch Stagnation ist einfacher. Der Preis für das Schaffen ist hoch, aber der Preis für das Verharren ist unser Leben.    Die Spiritualität, nach außen zu gehen &#x1f331;    Spirituell gesehen ist der Rückzug nach innen nur der erste Schritt. Das Gesetz der Hermetik sagt: „Wie innen, so außen.“ Erkenntnisse im Inneren müssen sich im Außen spiegeln. Sonst verlieren sie ihre Kraft. Spirituelle Traditionen zeigen uns, dass die innere Arbeit dazu dient, uns vorzubereiten &#8211; für die Tat.    Die Held:innenreise beginnt immer mit einer Reise nach innen. Doch die wahre Prüfung liegt im Außen. Die Rückkehr in die Welt ist der Moment, in dem wir zeigen, wer wir geworden sind. Nicht durch Worte, sondern durch Taten.    Das weibliche Prinzip, das nährende, intuitive, heilende, kehrt zurück. Doch es reicht nicht, es nur zu spüren. Wir müssen es sichtbar machen, im Alltag, in unseren Entscheidungen, in der Art, wie wir leben.    Die innere Arbeit ist wichtig. Aber sie darf nicht zur Ausrede werden. Irgendwann musst du dich entscheiden, ob du weiter reflektieren oder endlich leben willst. Die Welt wartet nicht auf deinen perfekten Moment. Sie wartet auf dich, so wie du bist.    Deep Down The Rabbit Hole &#x1f573;&#xfe0f;    Wie du ins Handeln kommst    Du musst keine Revolution anzetteln. Veränderung beginnt im Kleinen. Doch sie muss beginnen. Jeden Tag. Immer wieder. Hier ist, was du tun kannst:    1. Handle, bevor du bereit bist.    Warte nicht, bis du dich bereit fühlst. Das wirst du nie. Mut entsteht, wenn du handelst – nicht vorher.    2. Brich Muster im Alltag.    Sag Nein, wenn du immer Ja sagst. Wage etwas Neues, auch wenn es klein erscheint. Jeder Bruch eines Musters ist ein Schritt ins Außen.    3. Sei unbequem.    Akzeptiere, dass du anecken wirst. Veränderung provoziert. Das ist der Preis, den du zahlen musst, um frei zu sein.    4. Finde deine Werte.    Was ist dir so wichtig, dass du bereit bist, dafür zu kämpfen? Deine Werte sind dein Leitstern. Folge ihnen, egal, was andere denken.    5. Lass die Angst dein Begleiter sein.    Die Angst wird nicht verschwinden. Aber sie darf da sein. Nimm sie mit, aber lass sie nicht lenken.    6. Teile deine Vision.    Sprich über deine Träume, auch wenn sie dich verletzlich machen. Sichtbarkeit schafft Verbindung – und Verbindung gibt dir Kraft.    Die Brücke zwischen Innen und Außen    Das Innere und das Äußere sind eins. Jede innere Erkenntnis hat das Potenzial, die Welt zu verändern. Doch nur, wenn du handelst. Wenn du die Brücke schlägst zwischen deinem Wissen und deinem Tun. Zwischen dem, was du bist, und dem, was du tust.    Dein Licht gehört nicht in einen Kokon. Deine Erkenntnisse sind wertlos, wenn du sie für dich behältst. Du bist nicht hier, um sicher zu bleiben. Du bist hier, um zu wachsen, zu gestalten, zu wirken. Deine Verletzlichkeit ist deine Stärke. Deine Zweifel sind dein Antrieb. Und Angst ist dein Zeichen, dass du auf dem richtigen Weg bist.    Lies mehr auf rem&#8230;<a href="https://remittere.de/stillstand-im-aussen/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Stillstand in Bewegung: Mut finden, deine Wahrheit zu leben</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
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				<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 09:19:27 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=503" rel="nofollow ugc">Klaasohm-Brauch &#8211; moderne Purge?</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=503" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7943-1024x768.jpeg" /></a> Am 25. November&#8230;<a href="https://remittere.de/klaasohm-in-borkum/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Klaasohm-Brauch &#8211; moderne Purge?</span></a></p>
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				<title>Sarah hat das Profilbild geändert</title>
				<link>https://remittere.de/aktivitaet/p/67/</link>
				<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 00:22:30 +0000</pubDate>

				
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=497</link>
				<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 17:14:17 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=497" rel="nofollow ugc">Archetypen im Patriarchat &#8211; ein Abschluss</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=497" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7933-683x1024.jpeg" /></a> D&#8230;<a href="https://remittere.de/archetypen-im-patriarchat-2/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Archetypen im Patriarchat &#8211; ein Abschluss</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=484</link>
				<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 01:43:04 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=484" rel="nofollow ugc">Witches &#8211; eine neue Perspektive</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=484" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7929-683x1024.png" /></a> „We are the granddaughters o&#8230;<a href="https://remittere.de/witches/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Witches &#8211; eine neue Perspektive</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=466</link>
				<pubDate>Sat, 23 Nov 2024 17:20:18 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=466" rel="nofollow ugc">Executive Dysfunction und der Locus of Control</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=466" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7905-819x1024.jpeg" /></a> Du sitzt vor einer Aufgabe. Du weißt genau, was zu tun ist, aber nichts passiert. Dein Kopf fühlt sich an wie ein Labyrinth ohne Ausgang. Gedanken schwirren umher, und du hast das Gefühl, dass alles um dich herum die Kontrolle übernimmt. Dieses lähmende Gefühl könnte mit Executive Dysfunction zusammenhängen. Doch, ich glaube, der Schlüssel liegt tiefer &#8211; in der Frage, wie du die Kontrolle über dein Leben wahrnimmst. Hier setzt der Locus of Control an, und genau dort entfaltet das Patriarchat seine Macht.    Was bedeutet Executive Dysfunction?    Executive Dysfunction beschreibt, wie dein Gehirn dich daran hindert, ins Handeln zu kommen. Die Exekutivfunktionen, die normalerweise deine Gedanken, Pläne und Ziele steuern, geraten ins Stocken. Du siehst dein Ziel vor dir, aber deine Füße bleiben wie angewurzelt. Dieses Problem zeigt sich oft so:    Du schiebst wichtige Aufgaben endlos vor dir her. Dein Alltag fühlt sich wie ein ungeordnetes Chaos an. Selbst kleine Entscheidungen überfordern dich. Zeit entgleitet dir, und Deadlines rücken näher, ohne dass du handelst.    Dieser innere Stau entsteht nicht aus Faulheit, sondern hat tiefe neurobiologische und gesellschaftliche Ursachen. Einer dieser Faktoren: der Locus of Control.    Der Locus of Control: Wer hält die Zügel in der Hand?        Der Locus of Control beschreibt, ob du dein Leben als steuerbar empfindest oder dich äußeren Kräften ausgeliefert fühlst. Zwei Typen bestimmen diesen Ansatz:     Interner Locus of Control: Du siehst dich selbst als Schöpfer deines Lebens. Deine Entscheidungen und Handlungen bestimmen den Kurs.      Externer Locus of Control: Du glaubst, dass andere Menschen, Zufälle oder unkontrollierbare Umstände dein Leben bestimmen.     Menschen mit Executive Dysfunction fühlen sich oft in einem Strudel externer Kräfte gefangen. Diese Überzeugung entsteht nicht allein durch neurologische Prozesse, sondern auch durch gesellschaftliche Prägungen. Genau hier greifen patriarchale Strukturen tief in unsere Wahrnehmung ein.    Wie Patriarchat und Exekutivfunktionen zusammenwirken    Das ideologische System Patriarchat fördert einen externen Locus of Control, insbesondere bei uns Frauen und marginalisierten Gruppen. Durch kulturelle und soziale Mechanismen erstickt es die Entwicklung von Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit. Hier zeigt sich, wie tief diese Strukturen greifen:    1. Anerzogene Abhängigkeit        Unsere Gesellschaften lehrt uns früh, auf Bestätigung und Führung von außen zu vertrauen. „Du schaffst das nicht allein“, lautet die unterschwellige Botschaft, die sie oft ein Leben lang begleitet.    2. Religiöse und kulturelle Prägungen    Viele patriarchale Glaubenssysteme zeichnen ein Bild von Frauen als passiv, gehorsam und schicksalsergeben. Männer übernehmen die Rolle der „Lenker“, Frauen die der „Folgenden“.    3. Erwartungen an Geschlechterrollen    Während Männer lernen, autonom und selbstbewusst zu handeln, trainiert man Frauen, sich anzupassen und zu gefallen. Dieser Druck erschwert es Frauen, eine innere Kontrollüberzeugung zu entwickeln.    4. Psychologische Folgen    Studien zeigen, dass Frauen ihre Erfolge oft äußeren Faktoren zuschreiben („Ich hatte Glück“) und Misserfolge auf sich selbst beziehen. Diese Dynamik schwächt ihre Selbstwirksamkeit und verstärkt das Gefühl von Ohnmacht.    Der Rucksack des Patriarchats    Das Patriarchat macht uns glauben, dass sie keine Kontrolle über ihr Leben haben. Diese Botschaft entfaltet zerstörerische Kräfte:     Selbstzweifel dominieren: Frauen fühlen sich oft wertlos, wenn sie ihre Ziele nicht erreichen.      Resignation wächst: Die Überzeugung, nichts ändern zu können, lähmt die eigene Handlungsfähigkeit.      Schuldgefühle belasten: Viele Frauen suchen die Ursache ihrer Probleme bei sich selbst, statt die strukturellen Hindernisse zu erkennen.     Dieses Muster verstärkt nicht nur den externen Locus of Control, sondern auch die Symptome der Executive Dysfunction. Doch es gibt Wege, diesen Kreislauf zu durchbrechen.    Wie du die Kontrolle zurückgewinnen kannst    Du kannst lernen, deinen inneren Kompass neu auszurichten. Kleine Schritte führen dich zurück in die Handlungsfähigkeit:    1. Hinterfrage deine Glaubenssätze    Schreibe auf, welche Botschaften über Kontrolle und Verantwortung du aus deiner Erziehung mitgenommen hast. Frage dich: Stimmen diese Überzeugungen noch?    2. Baue Selbstwirksamkeit auf    Fokussiere dich auf kleine, greifbare Erfolge. Feiere jeden Schritt, den du selbst gemeistert hast. Diese positiven Erfahrungen stärken deinen internen Locus of Control.    3. Brich patriarchale Muster auf    Frage dich: Welche Entscheidungen triffst du, weil sie von dir erwartet werden? Welche triffst du für dich selbst? Beginne, dich von Erwartungen zu lösen, die dir nicht guttun.    4. Nutze Werkzeuge für Struktur    Tools wie To-do-Listen, Zeitblöcke und einfache Routinen helfen dir, die Kontrolle im Alltag zu behalten. Diese Struktur fördert das Gefühl von Sicherheit und Ordnung.    5. Suche Unterstützung    Vernetze dich mit Frauen &#x2728;, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Feministische Netzwerke oder therapeutische Begleitung bieten dir Raum, um patriarchale Prägungen zu reflektieren und abzulegen.    Warum dieser Weg wichtig ist    Indem du deinen internen Locus of Control stärkst, durchbrichst du nicht nur die Ketten der Executive Dysfunction, sondern auch die unsichtbaren Fesseln des Patriarchats. Jede Entscheidung, die du bewusst triffst, bringt dich näher zu einem Leben, das du selbst gestaltest.        Erkennst du dich in diesen Zeilen wieder? Lass mich in den Kommentaren wissen, wie du deinen Locus of Control stärkst. Lass uns gemeinsam alte Strukturen au&#8230;<a href="https://remittere.de/executive-dysfunction-und-der-locus-of-control/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Executive Dysfunction und der Locus of Control</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=460</link>
				<pubDate>Sat, 23 Nov 2024 13:27:55 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=460" rel="nofollow ugc">Jäger:innen der Moderne</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=460" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7908-683x1024.jpeg" /></a> Stell dir vor, du jagst -&#8230;<a href="https://remittere.de/jaegerinnen-der-moderne/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Jäger:innen der Moderne</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=458</link>
				<pubDate>Fri, 22 Nov 2024 19:39:20 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=458" rel="nofollow ugc">Gewalt beginnt bei uns</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=458" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7911-684x1024.jpeg" /></a> Gewalt ist das älteste&#8230;<a href="https://remittere.de/gewalt-beginnt-bei-uns/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Gewalt beginnt bei uns</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=452</link>
				<pubDate>Fri, 22 Nov 2024 00:55:53 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=452" rel="nofollow ugc">Weibliche Macht -Konkurrenz zur Kirche?</a></strong>Weibliche Macht&#8230;<a href="https://remittere.de/weibliche-macht/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Weibliche Macht -Konkurrenz zur Kirche?</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=449</link>
				<pubDate>Thu, 21 Nov 2024 15:10:17 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=449" rel="nofollow ugc">Gebrandmarkt</a></strong>Ich wurde an einem Fluss gefunden. Zumindest&#8230;<a href="https://remittere.de/gebrandmarkt/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Gebrandmarkt</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=447</link>
				<pubDate>Thu, 21 Nov 2024 01:39:53 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=447" rel="nofollow ugc">Zwischen den Zeilen liegt Heilung</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=447" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7914-683x1024.webp" /></a> Es ist&#8230;<a href="https://remittere.de/zwischen-den-zeilen-liegt-heilung/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Zwischen den Zeilen liegt Heilung</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=439</link>
				<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 21:34:51 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=439" rel="nofollow ugc">2033 &#8211; Statistiken, die Realität werden</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=439" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7915-683x1024.jpeg" /></a> Ich bin Hannah und das ist Deutschland 2033.    Die Straßen sind still, während ich mich beeile, nach Hause zu kommen. Der Morgen ist kühl, die Schatten der Gebäude scheinen länger als sonst. Mein Schlüssel liegt schwer in meiner Hand &#8211; ein winziges Stück Metall, das mir das Gefühl von Sicherheit geben soll. Aber ich weiß, dass es mich nicht schützen kann.    Zu Hause schlafen meine Töchter noch. Ella ist 9, Mila 19. Sie wissen es noch nicht, aber ihre Freiheit ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Mila wollte studieren, wollte die Welt sehen. Doch die Welt, die sie vorfindet, hat keinen Platz für junge Frauen wie uns &#8211; Frauen mit Träumen, Frauen mit afrikanisch-jüdischen Wurzeln. Und Ella? Sie ist noch zu jung, um die Realität zu verstehen, die sie umgibt. Aber sie stellt Fragen. „Warum darf ich nicht alleine raus? Warum reden die Leute anders mit dir als mit Papa?“    Wie soll ich ihr erklären, dass es nicht nur um mich geht, sondern um alles, wofür ich stehe? Eine schwarze Frau, eine jüdische Mutter, die versucht, ihre Töchter in einem Land großzuziehen, das sich seit Jahren gegen sie wendet.        Kontrolle    Mein Mann ist in der Küche, als ich nach Hause komme. Ich höre den Wasserkocher pfeifen, das Kratzen seiner Tasse auf der Arbeitsplatte. Er ist ein Mann der Gewohnheit. Seine Bewegungen sind gleichmäßig, seine Worte kalt und präzise.    „Ella hat gestern ihre Schuhe nicht ordentlich weggeräumt,“ sagt er, ohne mich anzusehen. „Vielleicht solltest du ihr beibringen, was Ordnung bedeutet.“    Ich sage nichts. Es ist besser so. Er ist kein Mann, der schreit oder die Fassung verliert. Seine Worte sind schärfer als jede Waffe. Und ich habe gelernt, dass es nichts bringt, zu widersprechen.    Er hat seine Kontrolle subtil perfektioniert. Es sind nicht die großen Gesten, sondern die kleinen, fast unsichtbaren Fäden, die mich binden. Wenn ich abends die Lichter nicht in der richtigen Reihenfolge ausschalte, bemerkt er es. Wenn ich eine Rechnung nicht vorab mit ihm bespreche, kommentiert er es beiläufig, doch mit einem Blick, der keine Diskussion zulässt.    „Ich habe dir doch gesagt, dass du die Einkaufslisten rechtzeitig aktualisieren sollst,“ murmelt er, während er seinen Kaffee umrührt. Es ist keine Bitte, sondern eine Feststellung, dass ich versagt habe.    Seine Kontrolle lebt von Routine und meinem ständigen Bemühen, Fehler zu vermeiden. Ich bin längst nicht mehr ich selbst. Ich bin eine Frau, die ständig darüber nachdenkt, ob die Messer im Besteckkasten richtig sortiert sind oder die Waschmaschine zur richtigen Zeit läuft. Diese Kleinigkeiten, die er anmerkt, scheinen unbedeutend. Doch sie nehmen mir die Luft.    Mila sitzt am Fenster und schaut hinaus. Ihre Schultern sind schmal, ihr Blick müde. Sie vermeidet seine Nähe, seit sie alt genug ist, um zu verstehen, dass er uns nicht liebt &#8211; er besitzt uns. Ella springt umher, ihre kindliche Energie ein seltsamer Kontrast zu der Schwere, die in der Luft liegt.    Zurück zu den Wurzeln    Auf meinem Weg zur Arbeit sehe ich das Plakat wieder: „Zurück zu den Wurzeln. Für eine starke Gesellschaft.“ Eine weiße Familie lächelt darauf &#8211; Vater, Mutter, zwei Kinder. Es ist das Bild einer Welt, in der Menschen wie ich keinen Platz haben.    Es erinnert mich an Leni. Meine beste Freundin aus der Schulzeit, eine von wenigen, die nie auf meine Hautfarbe oder meine Herkunft herabgesehen hat. Leni war wild, voller Energie, voller Pläne. Sie wollte sich niemals anpassen, niemals unterwerfen.    Doch das System ließ ihr keine Wahl. Sie wurde schwanger, und alle Türen schlossen sich. Sie hatte niemanden, der sie unterstützte, und schließlich zog sie sich zurück. Der Druck der Gesellschaft, die Abwesenheit von Unterstützung, die Isolation – es war zu viel. Ich habe Leni nie wieder gesehen, und ich frage mich oft, ob ich sie hätte retten können. Aber wie hätte ich das tun sollen?    Ich war selbst so damit beschäftigt, in einer Welt zu überleben, die mich schon als Kind mit Vorurteilen überschüttet hat.    Gewalt    Im Krankenhaus treffe ich Nadja. Sie ist jung, voller Energie, doch in letzter Zeit sehe ich, wie die Angst in ihr wächst. Sie bricht heute in Tränen aus.    „Ich kann nicht mehr,“ sagt sie, ihre Stimme erstickt.    „Was ist passiert?“ frage ich.    Sie erzählt von den Nachrichten, die sie jeden Tag von ihrem Ex-Freund bekommt. Von den Drohungen, den Beleidigungen. Und dann von den Bildern, die im Netz kursieren – Bilder, die nicht echt sind, aber das spielt keine Rolle. Ihr Chef hat sie zur Rede gestellt, sie hat ihren Job verloren.    „Ich habe niemanden mehr,“ sagt sie. „Die Polizei tut nichts. Und ich weiß nicht, wie ich weitermachen soll.“    Ich will sie trösten, ihr Mut machen, aber ich weiß, dass meine Worte hohl klingen würden. Ich kenne diese Ohnmacht, erlebe sie jeden Tag.    Eine schleichende Entwicklung?    Am Abend, als die Mädchen schlafen, stoße ich auf ein Video. Der Titel springt mir entgegen: „2013–2023–2033: Eine Entwicklung, die uns alle betrifft.“ Ich klicke darauf, fast widerwillig.    „2013,“ beginnt die Stimme. „33.756 Fälle sexualisierter Gewalt. 109.000 Opfer häuslicher Gewalt. 1.275 antisemitische Straftaten. 20.000 rassistische Übergriffe.“    Ich erinnere mich an diese Zeit. Damals war ich jünger, und ich dachte, solche Dinge würden weniger werden, nicht mehr.    „2023: 62.404 Fälle sexualisierter Gewalt. 180.700 Opfer häuslicher Gewalt. 3.027 antisemitische Straftaten. 28.000 rassistische Übergriffe.“    Die Zahlen steigen, die Bilder im Video werden chaotischer. Menschen, die protestieren, Polizeigewalt, brennende Synagogen.    „2033: 115.000 Fälle sexualisierter Gewalt. 300.000 Opfer häuslicher Gewalt. 5.000 antisemitische Straftaten jährlich. Über 40.000 rassistische Übergriffe.“    Die Musik wird düsterer. Die Bilder zeigen Menschen, die sich hinter Masken verstecken, Angriffe auf Frauen und Kinder. Die letzten Worte des Videos brennen sich in mein Gehirn: „2033 &#8211; Ist das die Welt, die du willst?“    Ich kann nicht aufhören, an die Zahlen zu denken. Ich sehe die Namen von Frauen vor mir, die ich gekannt habe, sehe Gesichter von Frauen, die verschwunden sind.    Eine globale Katastrophe    Und dann denke ich an die Welt da draußen. An die Frauen, die in Gaza, Israel, Afghanistan oder Nigeria sind. Frauen, die in Kriegsgebieten aufwachsen, deren Leben von Gewalt und Hunger bestimmt sind. Wir hören sie nicht mehr. Ihre Stimmen sind in den letzten 10 Jahren immer ruhiger geworden, bis sie unbemerkt verstummten. Die Klimakrise 2033 hat vieles verschärft. Die Dürreperioden in Afrika haben Millionen zur Flucht gezwungen, doch Europa hat seine Grenzen längst geschlossen.    Ich sehe die Nachrichten über Frauen in Flüchtlingslagern, ohne Zugang zu Wasser, Nahrung oder Sicherheit. Frauen, die auf ihrer Flucht verschleppt werden, die Gewalt erleben, die nie dokumentiert wird.    Auch hier steigen die Spannungen. Die Migration hat viele Menschen aufgebracht, und rechte Gruppen nutzen die Angst, um Hass zu schüren. Frauen wie ich, mit dunkler Haut und jüdischer Herkunft, werden zu Zielscheiben &#8211; nicht, weil wir etwas getan haben, sondern weil wir existieren.    Ich denke an Mila, an Ella, an Leni und an Nadja. Ich denke an all die Frauen, die niemals die Chance hatten, für sich selbst einzustehen.    Vielleicht kann ich es schaffen. Ich habe von einer Gruppe gehört, ein Netzwerk von Frauen, die kämpfen. Vielleicht finde ich sie. Vielleicht schließe ich mich ihnen an. Vielleicht gibt es noch eine Möglichkeit, die Welt zu verändern.    Vielleicht.    Lies mehr auf rem&#8230;<a href="https://remittere.de/2033-statistiken-die-realitaet-werden/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>2033 &#8211; Statistiken, die Realität werden</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=428</link>
				<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 17:06:26 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=428" rel="nofollow ugc">Gewalt Entwicklung &#8211; das letzte Jahrzehnt</a></strong>Die Gewalt gegen Frauen in Deutschland und auf der Welt ist in den letzten zehn Jahren dramatisch angestiegen. Sexualisierte Übergriffe, häusliche Gewalt, Femizide und digitale Angriffe bestimmen das Bild. Diese Taten geschehen nicht isoliert, sondern entspringen einem System, das uns bewusst und systematisch benachteiligt.    Ein Angriff auf die Freiheit aller Frauen    Sexualstraftaten gegen Frauen haben sich innerhalb eines Jahrzehnts fast verdoppelt. 2013 meldeten die Behörden 33.756 weibliche Opfer, 2023 waren es bereits 62.404. 84,82 Prozent Steigerung zeigt nicht nur den Zuwachs an Gewalt, sondern offenbart, wie tief verwurzelt patriarchale Strukturen in unserer Gesellschaft sind.    Männer handeln, weil sie es können. Und die Gesellschaft erzieht Frauen dazu, sie zu schützen, statt ihre, Grenzen zu respektieren. In diesen Strukturen greifen Täter auf die Macht zurück, die ihnen ein System gibt, das Frauen sexualisiert, kontrolliert und entmenschlicht.    Häusliche Gewalt ist allgegenwärtig    Häusliche Gewalt ist ein Angriff, der meist hinter verschlossenen Türen stattfindet. Zwischen 2013 und 2023 stieg die Zahl der erfassten Fälle um 66 Prozent &#8211; von 109.000 auf 180.700 weibliche Opfer. Diese Gewalt endet oft nicht mit körperlichen Narben. Sie zerstört das Vertrauen in Beziehungen, die eigentlich Schutz und Liebe bieten sollten.    Frauen bleiben oft in gewalttätigen Partnerschaften, weil sie ökonomisch abhängig sind oder kein Netzwerk haben, das ihnen hilft. Und ermöglicht es Frauen zu isolieren und ihrer Freiheit zu berauben. Häusliche Gewalt ist nicht nur ein individuelles Problem, sie spiegelt den Zustand einer Gesellschaft wider, die die Bedürfnisse von Frauen systematisch ignoriert.    Femizide: Die tödliche Konsequenz dieser Machtansprüchen    Frauen sterben, weil sie Frauen sind. Femizide sind das Endstadium eines Gewaltkreislaufs, der mit der Geburt beginnt. Zwischen 2013 und 2023 stieg die Zahl der getöteten Frauen um 20 Prozent. 2023 verloren mindestens 360 Frauen ihr Leben &#8211; weil sie sich den Machtansprüchen eines Mannes widersetzten zu versuchten. Trennungen und der Versuch, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, enden für viele Frauen tödlich.    Digitale Gewalt: Bedrohung in neuen Räumen    Mit der Digitalisierung finden patriarchale Strukturen neue Räume. Cyberstalking, Bedrohungen und die Verbreitung intimer Bilder treffen Frauen gezielt. Nichts neues, nur der Rahmen hat sich geändert. 2023 registrierten die Behörden 17.200 Fälle digitaler Gewalt gegen Frauen. Männer agieren jetzt in einem Umfeld, das Anonymität fördert und ihnen Straffreiheit verspricht.    Wir, die uns öffentlich äußern &#8211; sei es als Aktivistinnen, Politikerinnen oder Journalistinnen &#8211; erleben täglich Angriffe, die uns zum Schweigen bringen sollen. Die digitale Gewalt ist nicht weniger real als physische Angriffe. Sie hinterlässt Wunden, die nicht sichtbar, aber genauso tief sind.    Warum steigt die Gewalt?    Diese Entwicklungen sind keine Zufälle. Sie sind das Ergebnis eines Systems, das Frauen strukturell benachteiligt:    1. Patriarchale Erziehung: Anpassung für Frauen, Dominanz für Männer    Wir erziehen unsere Töchter, sich anzupassen, sagen ihnen, höflich zu sein, die Stimme nicht zu heben, nicht “schwierig” zu sein. Wir lehren sie, Konflikte zu vermeiden, selbst dann, wenn sie im Recht sind. Aber was sagen wir unseren Söhnen? Wir sagen: “Jungs sind eben so.” Wir lassen sie lernen, dass Dominanz normal ist. Als wäre es akzeptabel, Grenzen zu überschreiten, solange Stan gewinnt.    Eine Frau, die schweigt, hat das nicht gelernt, weil sie wollte. Sie hat es gelernt, weil jedes “Nein” zu laut, zu unbequem, zu riskant schien und jedes „Ja“ konditioniert wurde. Und ein Mann, der zuschlägt, hat das nicht nur aus Wut getan. Er hat es getan, weil er glaubt, er könne es und es würde ihm entschuldigt.    2. Ökonomische Abhängigkeit: Gefangen in unsichtbaren Ketten    Stell dir eine Frau vor, die in der Küche steht und die Wut hinter verschlossenen Türen erträgt. Sie will gehen, aber wohin? Mit welchem Geld? Mit welchen Mitteln? Sie weiß, dass sie allein nicht genug verdient, um die Kinder zu ernähren. Sie weiß, dass niemand sie auffangen wird, wenn sie fällt. Also bleibt sie. Nicht, weil sie will, sondern weil sie muss.    Unsere Arbeitswelt belohnt uns nicht. Wir werden schlechter bezahlt, in prekären Jobs gehalten und gezwungen, den Löwenanteil der unbezahlten Care-Arbeit zu leisten. Die Gewalt, die wir ertragen, ist nicht nur die unseres Partners. Es ist die Gewalt eines Systems, das Frauen in der Abhängigkeit hält    3. Kulturelle Narrative und Archetypen: Romantisierte Gewalt, offene Wunden    Unsere Popkultur erzählt von starken Männern, die sich nehmen, was sie wollen, und von Frauen, die lieben, was sie ertragen. Filme, Serien und Bücher zeichnen das Bild der Frau, die den wütenden Mann “rettet”. Ein Mann, der schreit, ist leidenschaftlich. Ein Mann, der eifersüchtig ist, liebt wirklich. Und der Mann, der kontrolliert, beschützt nur.    Diese Geschichten prägen uns. Sie erzählen uns, dass Gewalt Teil der Liebe ist. Erzählen Männern, dass Dominanz sexy ist. Aber was passiert, wenn die Kamera ausgeht? Was passiert, wenn die Frau nicht mehr lächelt, sondern ihre Verletzungen verbirgt? Diese Narrative sind keine Fantasie. Sie sind Anleitungen für Gewalt, versteckt als Unterhaltung. Paartherapie verstärkt das Narrativ.    4. Fehlende Strafverfolgung: Die Botschaft der Straffreiheit    Ein Täter geht nach Hause, die Opfer bleiben mit Scham zurück. Eine Frau zeigt an, was sie ertragen musste, und wird gefragt: “Was hatten Sie an?” Ein Mann vergewaltigt, und die Schlagzeile fragt nach seiner Zukunft &#8211; Cancel Culture. Eine Frau wird getötet, und die Nachbarn sagen: “Wir haben nichts bemerkt.”    Straffreiheit ist keine Abwesenheit von Strafe. Sie ist eine Botschaft. Sie sagt: “Frauenleben zählen weniger.” Jedes Urteil, das Täter verschont, verstärkt diese Botschaft. Jedes Schweigen von Polizei und Justiz sendet die gleiche Botschaft: “Täter dürfen weitermachen. Frauen müssen leben lernen.”    Diese Strukturen sind keine abstrakten Konzepte. Sie sind die Geschichten von Millionen Frauen. Sie sind die Stimmen, die unterdrückt wurden, die Körper, die verletzt wurden, die Leben, die ausgelöscht wurden. Wir dürfen diese Mechanismen nicht nur analysieren. Wir müssen sie fühlen, sie sehen und hören, als würden sie uns selbst betreffen. Denn das tun sie.    Wir sind mehr als diese Zahlen    Gewalt gegen Frauen ist nicht unvermeidlich. Sie ist gemacht, erlernt und absichtlich am Leben gehalten. Wir können diese Strukturen verändern, indem wir sie erkennen und gemeinsam angreifen. Die Verantwortung darf nicht auf Frauen abgewälzt werden. Und endlich beginnen, Männer und das System, das sie schützt, in die Pflicht nehmen.    Wir erziehen, pflegen, leisten unbezahlte Arbeit und kämpfen für Gleichheit. Wir stehen nicht nur in blauen Mänteln, sondern auch in Alltagskleidern, Berufsuniformen und Yogahosen für die Rechte unserer Schwestern. Diese Kämpfe führen wir für uns, für unsere Töchter und für eine Zukunft, in der Gewalt gegen Frauen keine Statistik mehr ist, s&#8230;<a href="https://remittere.de/gewalt-entwicklung-das-letzte-jahrzehnt/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Gewalt Entwicklung &#8211; das letzte Jahrzehnt</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=424</link>
				<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 22:46:32 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=424" rel="nofollow ugc">Von kleinen Müttern und ewigen Kindern</a></strong>Von Geburt an beginnen wir, Kinder zu formen. Es sind die kleinsten Handlungen, die unschuldig wirken &#8211; den Busen, ein Schnuller, ein Spielzeug, ein Lob &#8211; und doch tiefgreifende Muster schaffen. Muster, die nicht nur ihr Verhalten prägen, sondern auch die gesamte Struktur unserer Gesellschaft spiegeln. In der Ausbildung zur Erzieherin bin ich mit der klassischen Konditionierung nach Pawlow in Kontakt gekommen und wie wir Kinder schon in den ersten Jahren ihres Lebens auf geschlechtsspezifische Rollen vorbereiten. Rollen, die Frauen zu Müttern formen und Männer in eine infantile Position zwingen. Lass uns diesen Gedanken erkunden &#8211; von den ersten Konditionierungen bis zu den tragischen Konsequenzen, die uns heute als Gesellschaft betreffen.    Der Schnuller und die Konditionierung    Während ich neben meiner 5-Monate alten Tochter im Bett liege, stelle ich mir eine zuerst abwegige Frage: Kann der Schnuller als Symbol für Konsum verstanden werden? Babys lernen, durch ihn Beruhigung zu finden &#8211; ein externes Objekt (greift hier schon wieder der Locus of Control?) stillt innere Unruhe. Dieses Muster erinnert mich an die klassische Pawlowsche Konditionierung und seinen Hund, von der ich während der Erzieherausbildung gelernt habe: Ein Reiz (der Schnuller) wird mit Beruhigung verknüpft, bis das Kind lernt, seine Emotionen über dieses Objekt zu regulieren. Doch je tiefer ich in den Gedanken eintauche, desto klarer wird mir, dass es nicht nur um Konsum geht. Es geht um Rollen. Wer tröstet später, wenn der Schnuller nicht mehr da ist? Die Antwort ist fast immer: Frauen.    Der Schnuller als Symbol verschiebt sich. Männer behalten ihn in Form von Frauen, die ihre emotionalen Bedürfnisse erfüllen, während wir gezwungen sind, ihn wegzulegen und Verantwortung zu übernehmen. Aber warum? Wie kommt es, dass wir immer wieder in diese Rolle gedrängt werden &#8211; als Mütter, nicht nur für Kinder, sondern auch für unseren Partner? Hier setze ich mit der Analyse an.    Die frühe Konditionierung: Mädchen werden zu kleinen Müttern    Schon als Kinder werden Mädchen anders behandelt als Jungen. Während Jungen Autos, Bauklötze und Abenteuerwelten erkunden, bekommen Mädchen Puppen, Mini-Küchen und Babyspielzeug. Sie lernen früh, sich um andere zu kümmern, Bedürfnisse zu erkennen und sich anzupassen. Jungen hingegen erleben, dass ihre Umwelt sich an sie anpasst &#8211; Eltern räumen ihre Bauklötze weg, Geschwister tolerieren ihr „wildes“ Verhalten.    Wenn ein Junge wütend ist, wird seine Frustration akzeptiert oder rationalisiert („Er hat einfach viel Energie!“). Ein wütendes Mädchen hingegen wird oft zur Beruhigung aufgefordert, manchmal mit Sätzen wie „Nicht weinen, lächel doch mal.“ Von klein auf lernen Mädchen, ihre Emotionen zu kontrollieren und gleichzeitig die der anderen zu regulieren.    Mädchen wird subtil vermittelt, dass sie für die Harmonie verantwortlich sind. Sei es durch die Pflege einer Puppe oder durch Aufgaben im Haushalt, sie lernen, dass die Bedürfnisse anderer Vorrang vor ihren eigenen haben.    Männer bleiben in der Kindheit, sie sind das Innere-Kind    Während Mädchen früh lernen, Verantwortung zu übernehmen, dürfen Jungen oft länger Kinder bleiben. Viele Jungen lernennicht, ihre eigenen Emotionen zu regulieren. Es wird ihnen beigebracht, diese zu unterdrücken oder in Aggression umzuwandeln. Sie werden nicht ermutigt, ihre Gefühle zu verbalisieren oder Strategien zur Selbstregulation zu entwickeln. Stattdessen wird ihnen implizit vermittelt, dass ihre Bedürfnisse von außen &#8211; meist durch uns Frauen &#8211; erfüllt werden müssen.    In unserer Gesellschaft wird von Jungen und Männern weniger &#8211; the bare minimum &#8211; erwartet, im Haushalt mitzuhelfen oder Verantwortung für andere zu übernehmen. Sie sehen oft Männer in der Familie oder im Fernsehen, die versorgt werden, während Frauen die Pflegearbeit leisten. Dieses Bild wird verinnerlicht: Männer konsumieren Unterstützung, Frauen geben sie.    Jungen dürfen oft „Jungs sein“ – sie dürfen unordentlich sein, Regeln brechen oder unkonzentriert sein, ohne dafür dieselben Konsequenzen zu spüren wie Mädchen. Später im Leben führt dies dazu, dass viele Männer Schwierigkeiten haben, eigenverantwortlich zu handeln oder emotionale Reife zu entwickeln.    Die Folgen für Uns: Mütter für alle    Durch diese Konditionierung werden wir zu „Müttern für alle“. Wir übernehmen emotionale Arbeit nicht nur in romantischen Beziehungen, sondern auch in Familien, Freundschaften und am Arbeitsplatz. Wir trösten, moderieren Konflikte, antizipieren die Bedürfnisse anderer &#8211; oft auf Kosten unserer eigenen Bedürfnisse. Verbringen unzählige Stunden damit, Beziehungen zu pflegen, an Geburtstage zu erinnern oder Konflikte zu lösen. Diese Arbeit wird selten gesehen oder anerkannt, geschweige denn belohnt. Zu all dem, fallen wir in die Rolle, unseren Partner „zu erziehen“, emotionale Unterstützung zu bieten oder Verantwortung für die Beziehung zu übernehmen. Dies führt nicht nur zu Ungleichheiten, sondern kann auch emotional erschöpfend sein.    Und während Männer sich auf ihre Karriere konzentrieren können, übernehmen wir die unbezahlte Pflegearbeit &#8211; sei es für Kinder, ältere Verwandte oder sogar Kollegen. Das hält uns von beruflichen Chancen ab und verstärkt finanzielle Ungleichheiten.    Die Folgen für Männer: Verlorene Reife    Die Konditionierung hat auch für Männer negative Konsequenzen. Obwohl sie Privilegien genießen, verlieren sie oft die Fähigkeit, tiefe und reife Beziehungen zu führen. Da sie nicht lernen, ihre Gefühle zu erkennen und zu äußern, haben sie Schwierigkeiten, emotionale Nähe herzustellen. Das führt zu Einsamkeit und zu höheren Raten an psychischen Erkrankungen.    Männer, die nie gelernt haben, sich um sich selbst zu kümmern, werden oft von Frauen abhängig &#8211; emotional und organisatorisch. Es kann Beziehungen belasten und uns Frauen in die Rolle der „Pflegekraft“ drängen. Von der Organisation des Haushalts bis zur Pflege sozialer Kontakte &#8211; Männer, die in ihrer Kindheit keine Verantwortung übernehmen mussten, stehen oft unvorbereitet im Erwachsenenleben.    Der Weg nach vorn: Wie wir die Muster durchbrechen können    Es ist möglich, diese Muster zu verändern, aber &#x1f921; es erfordert bewusste Anstrengungen &#8211; sowohl individuell als auch gesellschaftlich.    1. Geschlechtsneutrale Erziehung: Eltern und Erzieher:innen können darauf achten, Kindern gleiche Möglichkeiten zu bieten, ihre Fähigkeiten und Interessen zu entwickeln. Jungen sollten ebenso für emotionale Arbeit gelobt werden wie Mädchen für Durchsetzungsfähigkeit.    2. Früh Verantwortung fördern: Kindern sollten unabhängig vom Geschlecht altersgerechte Verantwortungen übertragen werden &#8211; von der Pflege eines Haustiers bis zur Mithilfe im Haushalt.    3. Emotionale Intelligenz stärken: Jungen sollten ermutigt werden, ihre Gefühle auszudrücken und zu reflektieren. Dies kann durch Gespräche, Rollenspiele oder Vorbilder geschehen, die emotionale Offenheit vorleben.    4. Beziehungsarbeit sichtbar machen: Frauen sollten lernen, emotionale Arbeit zu delegieren und Grenzen zu setzen. Gleichzeitig müssen Männer für die Unsichtbarkeit dieser Arbeit sensibilisiert werden.    5. Gesellschaftliche Strukturen ändern: Politiken wie bezahlte Elternzeit für beide Elternteile oder Programme zur Förderung von Männern in Care-Berufen können helfen, die Lasten gerechter zu verteilen.    Die Dynamik, die uns zu Müttern für alle macht und Männer in einer kindlichen Rolle hält, schadet uns allen &#8211; als Individuen und als Gesellschaft. Der Weg zu Gleichberechtigung beginnt bei den kleinsten Dingen: einem Schnuller, einer Puppe, einem Gespräch. Die Veränderung mag klein beginnen, doch sie hat das Potenzial, unser gesellschaftliches Fundament neu zu formen.    Lies mehr auf rem&#8230;<a href="https://remittere.de/von-kleinen-muettern-und-ewigen-kindern/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Von kleinen Müttern und ewigen Kindern</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=421</link>
				<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 20:28:35 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=421" rel="nofollow ugc">Ausbeutung statt Integration &#8211; Arbeiten für 80 Cent</a></strong>Der&#8230;<a href="https://remittere.de/ausbeutung/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Ausbeutung statt Integration &#8211; Arbeiten für 80 Cent</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=419</link>
				<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 18:50:59 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=419" rel="nofollow ugc">Ehe, die Sims und verlorene Lebenspunkte</a></strong>Stell dir vor,&#8230;<a href="https://remittere.de/ehe-wie-in-die-sims/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Ehe, die Sims und verlorene Lebenspunkte</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=417</link>
				<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 17:54:50 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=417" rel="nofollow ugc">Paartherapie: Moderne Lobotomie oder teureres Frauengold?</a></strong>Es&#8230;<a href="https://remittere.de/paartherapie/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Paartherapie: Moderne Lobotomie oder teureres Frauengold?</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=387</link>
				<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 22:50:44 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=387" rel="nofollow ugc">Mike Tyson &#8211; Vom Boxring zum Patriarch</a></strong>Mike Tyson &#8211; eine&#8230;<a href="https://remittere.de/mike-tyson/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Mike Tyson &#8211; Vom Boxring zum Patriarch</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=381</link>
				<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 18:36:35 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=381" rel="nofollow ugc">Multitasking &#8211; die achte Todsünde</a></strong>Wir sollen uns ständig&#8230;<a href="https://remittere.de/multitasking/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Multitasking &#8211; die achte Todsünde</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=376</link>
				<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 17:26:12 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=376" rel="nofollow ugc">Angst in uns &#8211; Wie das Patriarchat unsere Freiheit kontrolliert</a></strong>Gerade packt mich ein Gedanke, den ich nicht mehr loswerde. Es fühlt sich an, als hätte ich eine unsichtbare Wunde entdeckt, eine, die wir alle mit uns herumtragen. Vielleicht kennst du das Gefühl auch: Diese unterschwellige Angst, die uns antreibt, die uns ständig sagt, wir müssen perfekt sein, angepasst, ruhig, freundlich &#8211; weil wir sonst in Gefahr geraten. Aber woher kommt diese Angst? Ist sie wirklich noch aktuell oder leben wir nur noch die Geister der Vergangenheit?    Stille Teilhabe durch Geschichten    Ich denke darüber nach, wie oft uns Geschichten erzählt werden. Von den Hexenverbrennungen, den Frauen, die in Kliniken weggesperrt wurden, weil sie zu laut, zu lebendig, zu sehr sie selbst waren. Von Lobotomien, von Frauen, die mit Valium ruhiggestellt wurden, von all den Schicksalen, die uns zeigen sollen, was passiert, wenn wir zu viel sind. Diese Geschichten erreichen uns immer wieder. Wir hören sie in Dokumentationen, lesen darüber in Artikeln, und sie stecken tief in unseren kollektiven Erinnerungen. Und jetzt frage ich mich: Wozu eigentlich?    In wie weit nutzt das Patriarchat diese Geschichten gezielt, um uns unterbewusst zu warnen. Sollen wir uns daran erinnern, wie schnell wir wieder an den Rand gedrängt werden können, wenn wir zu unbequem werden? Das Patriarchat hat über die Jahrhunderte hinweg nicht nur unsere Körper kontrolliert, sondern auch unsere Gedanken, unsere Träume, unsere Ängste. Die Geschichte der Frauen ist eine Geschichte des Schmerzes, des Überlebens, aber auch eine Geschichte der subtilen Kontrolle.    Ich glaube, diese Geschichten wirken wie ein unsichtbares Netz, das unser Nervensystem festhält. Wir leben heute in einer Welt, in der wir angeblich frei sind. Wir haben Rechte, wir können wählen, wir können arbeiten, wir können uns selbst verwirklichen. Aber ist das wirklich Freiheit? Oder ist es nur eine neue Art von Kontrolle, eine, die viel subtiler ist?    Diese alten Ängste, diese Erinnerungen an die Hexen, die verbrannt wurden, an die Frauen, die weggesperrt wurden, wirken in uns weiter. Sie sind wie unsichtbare Fäden, die uns dazu bringen, uns anzupassen. Wir wollen nicht auffallen, wir wollen nicht die Nächsten sein, die verurteilt werden. Also passen wir uns an. Wir machen uns leiser, freundlicher, schöner. Wir optimieren uns, damit wir nicht auffallen, damit wir ins System passen, damit wir sicher sind.    Und während wir damit beschäftigt sind, uns selbst zu optimieren, verlieren wir den Blick für das große Ganze. Wir suggerieren, dass wir frei seien, solange wir uns selbst verbessern, solange wir an uns arbeiten. Aber vielleicht ist das die perfideste Form der Kontrolle: Uns zu beschäftigen, uns zu zerstreuen, uns in unseren individuellen Problemen zu verstricken, damit wir nicht auf die Idee kommen, das System selbst infrage zu stellen.    Ich sehe es überall. Die Versprechen von Freiheit und Selbstverwirklichung locken uns in die Falle der Individualisierung. „Du kannst alles erreichen, wenn du nur hart genug an dir arbeitest.“ Aber diese Art von Freiheit fühlt sich oft leer an. Denn während wir uns mit Achtsamkeitspraktiken, Diäten und Karrieretipps beschäftigen, vergessen wir, dass die wirkliche Freiheit nicht darin liegt, besser in das System zu passen, sondern das System zu verändern.    Ich frage mich: Was passiert, wenn wir diese Angst bewusst erkennen? Wenn wir aufhören, uns von den Geschichten der Vergangenheit kontrollieren zu lassen und anfangen, sie zu hinterfragen? Vielleicht können wir uns von der Last der Hexenwunde befreien, indem wir erkennen, dass diese Geschichten nicht nur Mahnungen, sondern auch Werkzeuge sind, um uns in Schach zu halten.    Ich glaube, die Heilung beginnt dort, wo wir die Angst sehen und uns weigern, uns weiter von ihr kontrollieren zu lassen. Es geht darum, unsere Energie nicht in Selbstoptimierung zu stecken, sondern in Solidarität und Gemeinschaft. Wir müssen verstehen, dass wir nur wirklich frei sind, wenn wir es gemeinsam sind. Wenn wir aufhören, uns mit Konsum und Selbstoptimierung zu betäuben, und stattdessen anfangen, die Strukturen infrage zu stellen, die uns unterdrücken.    Ich schreibe das hier nicht, weil ich die Antworten habe. Ich schreibe, weil ich glaube, dass wir uns alle diese Fragen stellen sollten. Wir müssen uns trauen, uns selbst zu hinterfragen. Wir müssen den Mut haben, unsere Ängste zu entlarven und ihnen ins Gesicht zu sehen. Denn nur so können wir die Ketten sprengen, die wir vielleicht gar nicht mehr sehen, weil sie so unsichtbar geworden sind.    Lass uns aufhören, uns zu optimieren, und anfangen, uns zu verbinden. Lass uns aufhören, uns zu betäuben, und anfangen, uns zu befreien. Vielleicht finden wir so einen Weg, die Hexenwunde zu heilen &#8211; nicht nur für uns selbst, sondern für alle Frauen, die nach uns kommen.    Was wäre, wenn wir uns nicht länger in die blauen Kleider zwängen lassen? Wenn wir uns weigern, die perfekte Ehefrau, die perfekte Mutter, die perfekte Frau zu sein? Vielleicht beginnt echte Freiheit dort, wo wir aufhören, uns an ein System anzupassen, das uns nicht dient, und anfangen, das System selbst zu verändern.    Ich glaube, es ist Zeit.    Lies mehr auf rem&#8230;<a href="https://remittere.de/angst-in-uns/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Angst in uns &#8211; Wie das Patriarchat unsere Freiheit kontrolliert</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=373</link>
				<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 15:45:46 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=373" rel="nofollow ugc">Handmaids Tale, Hexenwunden und White Feminismus</a></strong>Christines Beitrag hat mich mit weiteren Gedanken über unseren Bezug zu Feminismus, Patriarchat, Unterdrückung und die Hexenwunde zurückgelassen.    Der Feminismus, wie wir ihn heute in den westlichen Industrienationen kennen, ist geprägt von Privilegien, die viele von uns kaum wahrnehmen. Wir, die Frauen in den blauen Kleidern &#8211; wie die Ehefrauen in Der Report der Magd &#8211; leben in einer Gesellschaft, die uns gewisse Freiheiten zugesteht, uns aber subtil kontrolliert und einschränkt. Hier verbirgt sich die tiefere Bedeutung des Begriffs White Feminismus und die jahrhundertealte Wunde, die wir als Hexenwunde bezeichne.    Was hat die Hexenwunde damit zu tun?    Die Hexenwunde bezieht sich auf die jahrhundertelange Unterdrückung von Frauen, die sich außerhalb der patriarchalen Normen bewegten. In der Geschichte wurden Frauen, die als „zu laut“, „zu unabhängig“ oder „zu anders“ galten, als Hexen gebrandmarkt, verfolgt und verbrannt. Diese kollektive Traumatisierung hat sich tief in unser kulturelles Gedächtnis eingebrannt. Es beeinflusst bis heute, wie Frauen ihre Rolle in der Gesellschaft wahrnehmen.    In der modernen Welt manifestiert sich diese Wunde subtiler. Wir fühlen uns vielleicht frei, aber wie die Ehefrauen in Gilead sind wir Teil eines Systems, das uns nicht wirklich dient. Wir passen uns an, um nicht zu auffällig zu sein, um akzeptiert zu werden. Doch diese Anpassung ist nicht gleich Freiheit.    White Feminismus: Eine Bewegung für Wenige?    Der Begriff White Feminismus beschreibt eine feministische Bewegung, die vor allem die Anliegen und Interessen von privilegierten, meist weißen Frauen berücksichtigt. Die Erfahrungen von BIPoC, LGBTQ+ Personen und Frauen aus weniger privilegierten Hintergründen oft übersehen werden. Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass viele von uns in westlichen Gesellschaften Teil dieser Problematik sind.    Wir sprechen über Empowerment, über Selbstverwirklichung und über Freiheit, doch oft sind dies nur Schlagworte, die uns Konsum und Wohlstand verkaufen. Frauen in ärmeren Ländern kämpfen um ihre Grundrechte. Während wir uns mit Yoga erholen und davon sprechen, wie wichtig Self-Care ist. Wir denken, wir seien die Kämpferinnen für Gleichberechtigung, während wir doch nur die bequemsten Ketten tragen.    Illusion der Freiheit    Die moderne Konsumkultur hat uns eine falsche Vorstellung von Freiheit verkauft. Wenn wir die richtigen Produkte kaufen, die perfekten Outfits tragen und die neueste Achtsamkeitsroutine verfolgen, dann sind wir frei &#8211; so wird uns suggeriert. Doch diese Art von Freiheit bleibt oberflächlich und konsumorientiert. Sie lenkt uns ab von den tieferen Ungerechtigkeiten, die viele Frauen weiterhin unterdrücken.    Wie die Ehefrauen in Der Report der Magd leben wir in einer Art goldenem Käfig. Wir genießen Privilegien, aber wir sind auch gefangen in den Erwartungen und Normen, die uns subtil auferlegt werden. Wir streben danach, die perfekte Balance zwischen Karriere, Familie und Selbstverwirklichung zu finden. Dabei merken wir nicht, dass uns dies letztlich daran hindert, echte Veränderungen voranzutreiben.    Unsere Verantwortung als Privilegierte    Als jüdisch-nigerianische Frau in Deutschland &#8211; einem der reichsten und sichersten Länder der Welt &#8211; muss ich mich anzeigen. Es ist unsere Pflicht, unseren Feminismus zu hinterfragen und ihn zu erweitern. Es reicht nicht, sich für die Rechte der Frauen einzusetzen, die uns ähnlich sind. Wir müssen uns auch für jene Frauen stark machen, die nicht dieselben Privilegien genießen wie wir. Das bedeutet, dass wir unsere Komfortzone verlassen und unsere eigenen Privilegien kritisch hinterfragen müssen.    White Feminismus wird oft dafür kritisiert, dass er die Erfahrungen marginalisierter Gruppen ignoriert. Wenn wir wirklich feministisch handeln wollen, müssen wir uns auch mit den Kämpfen auseinandersetzen, die außerhalb unserer eigenen Lebensrealität stattfinden. Der Kampf um Gleichberechtigung darf nicht an den Grenzen unserer Komfortzone aufhören.    Heilung der Hexenwunde    Um die Hexenwunde zu heilen, müssen wir den Mut finden, uns selbst und unsere eigenen Überzeugungen infrage zu stellen. Wir müssen uns die Frage stellen, inwieweit wir uns an patriarchale Strukturen angepasst haben und wie wir Teil eines Systems sind, das andere Frauen weiterhin unterdrückt.    Heilung bedeutet, die Stimmen derjenigen zu hören, die unterdrückt werden, und ihre Geschichten zu verstehen. Es bedeutet, unseren Feminismus intersektional zu gestalten und uns nicht mit oberflächlichen Maßnahmen zufrieden zu geben. Wir müssen die patriarchalen Strukturen, die uns selbst noch beeinflussen und aufbrechen. Frauen weltweit benötigen unsere Unterstützung, die unter viel härteren Bedingungen leben.    Von Selbstreflexion zur echten Veränderung    Die Hexenwunde erinnert uns daran, dass der Kampf für Gleichberechtigung noch lange nicht vorbei ist. Es reicht nicht, uns selbst zu befreien, wenn wir andere Frauen zurücklassen. Die Heilung beginnt damit, dass wir uns bewusst werden, welche Privilegien wir genießen und wie wir diese nutzen können, um echte Veränderungen zu bewirken.    Es ist Zeit, die blauen Kleider abzulegen, die uns suggerieren, dass wir frei sind. Wir müssen erkennen, dass echter Feminismus nicht darin besteht, nur für uns selbst zu kämpfen, sondern auch für die, die keine Stimme haben. Der Weg zur Heilung der Hexenwunde beginnt bei uns selbst &#8211; und erfordert Mut, Ehrlichkeit und die Bereitschaft, unsere Komfortzone zu verlassen.    Lies mehr darüber Was Der Report der Magd uns über&#8230;<a href="https://remittere.de/handmaids-tale-hexenwunden-und-white-feminismus/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Handmaids Tale, Hexenwunden und White Feminismus</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=366</link>
				<pubDate>Mon, 18 Nov 2024 13:44:35 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=366" rel="nofollow ugc">Merz, die AfD und das Spiel mit dem Feuer</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=366" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7861-1024x681.png" /></a> Friedrich Merz&#8230;<a href="https://remittere.de/friedrich-merz/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Merz, die AfD und das Spiel mit dem Feuer</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=362</link>
				<pubDate>Sun, 17 Nov 2024 21:26:58 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=362" rel="nofollow ugc">Sexueller Missbrauch &#8211; eine gegenwärtige Perspektive</a></strong>Trigger&#8230;<a href="https://remittere.de/missbrauch/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Sexueller Missbrauch &#8211; eine gegenwärtige Perspektive</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=356</link>
				<pubDate>Sun, 17 Nov 2024 18:03:49 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=356" rel="nofollow ugc">Die Ehe.</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=356" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_6921-1024x683.jpeg" /></a> Die Ehe als den heiligen Gral, das ultimative Ziel, das uns als&#8230;<a href="https://remittere.de/ehe/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Die Ehe.</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=348</link>
				<pubDate>Sat, 16 Nov 2024 18:34:45 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=348" rel="nofollow ugc">How to Patriarchat</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=348" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7848.jpeg" /></a> “Patriarchat bedeutet wörtlich ‘H&#8230;<a href="https://remittere.de/how-to-patriarchat/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>How to Patriarchat</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=339</link>
				<pubDate>Sat, 16 Nov 2024 14:04:17 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=339" rel="nofollow ugc">Fragile Männlichkeit &#8211; Angst vor dem Verlust der Identität?</a></strong>„Vielleicht würden sich Männer nicht so bedroht oder vom Feminismus entmannt fühlen, wenn ihre Männlichkeit in etwas anderes verwurzelt wäre, als in der Unterdrückung von Frauen.“    Seit ich diesen Satz von Sara gehört habe, lässt er mich nicht los. Er nagt an mir, löste eine Art leises Grollen in meinem Inneren aus. Eine Mischung aus Schmerz und Verständnis &#8211; als hätte ich plötzlich eine unsichtbare Mauer durchschaut, die ich zwar mein Leben lang gespürt, aber nie so klar benennen konnte.    Es ist doch erstaunlich, wie tief die Verstrickungen von Macht und Identität gehen, nicht wahr? Als Frauen kennen wir diese Machtverhältnisse nur zu gut. Wir spüren sie, oft wie einen schweren Mantel, den wir nie wirklich ablegen können. Doch bei diesem Satz geht es um mehr als nur um die Unterdrückung von Frauen. Er spricht etwas Tieferes an, etwas, das uns allen, Männern wie Frauen, so sehr im Nacken sitzt, dass wir es gar nicht mehr hinterfragen: die Art und Weise, wie unsere Gesellschaft Männlichkeit definiert.    Die Zerbrechlichkeit der traditionellen Männlichkeit    Es beginnt früh, oft viel früher, als wir denken. Noch bevor ein Junge richtig laufen kann, wird ihm &#8211; oft unbewusst &#8211; beigebracht, dass Weinen eine Schwäche ist, dass man „stark sein muss“ und dass Gefühle etwas sind, was man unterdrückt. Wie viele von uns haben nicht selbst erlebt, wie Jungen bestraft werden, wenn sie zu „weich“ sind? Manchmal nur mit einem Blick, einem höhnischen Lachen. „Sei kein Mädchen“, „Männer weinen nicht“ &#8211; als wäre Verletzlichkeit eine Krankheit, eine Schande.    Männer werden in eine Welt hineingeboren, die sie zwingt, stark, dominant und unnachgiebig zu sein. Ihre Identität wird an einem Konzept festgemacht, das auf Kontrolle und Macht basiert &#8211; besonders über Frauen. Was passiert, wenn diese Grundlage plötzlich infrage gestellt wird, der Feminismus auftaucht und Gleichberechtigung fordert? Plötzlich bricht dieses fragile Konstrukt zusammen, und was bleibt, ist Angst. Die Angst, das zu verlieren, was ihnen doch angeblich Männlichkeit gibt. Angst, entmannt zu werden.    Der Feminismus als Bedrohung &#8211; oder Befreiung?    Ich frage mich, wie anders unsere Welt wäre, wenn Männer verstehen könnten, dass der Feminismus nicht gekommen ist, um ihnen etwas wegzunehmen. Dass es nicht um Rache geht, nicht um Vergeltung. Sondern um eine Welt, in der wir alle freier sein können &#8211; auch sie.    Doch das Problem ist: Wenn Männlichkeit auf der Unterdrückung von Frauen beruht, dann fühlt sich jede Bewegung in Richtung Gleichberechtigung wie eine Bedrohung an. Als würde man einem kleinen Kind sein Lieblingsspielzeug wegnehmen. Was bleibt dann noch? Eine Leere, eine Unsicherheit. Und diese Unsicherheit ist gefährlich, denn sie wird oft mit Gewalt und Aggression beantwortet.    Wie viele Frauen kenne ich &#8211; und vielleicht gehörst auch du dazu -, die ihre Stimmen gedämpft, ihre Träume zurückgehalten haben, weil sie wussten: Ein Mann fühlt sich schnell bedroht, wenn er das Gefühl hat, nicht mehr „Herr der Lage“ zu sein. Wie oft haben wir uns kleiner gemacht, damit er sich größer fühlt? Haben unsere Bedürfnisse zurückgestellt, um sein Ego zu streicheln? Das ist die unsichtbare, stille Gewalt, die uns Tag für Tag dazu zwingt, in uns selbst zurückzuweichen.    Das Problem liegt in einem tief verankerten „Zero-Sum“-Denken, also der Vorstellung, dass, wenn eine Gruppe gewinnt, die andere zwangsläufig verliert. Viele Männer, die ihre Männlichkeit traditionell mit Macht und Kontrolle verbinden, empfinden feministische Fortschritte deshalb als Bedrohung.    Das führt mich zu einem anderen, dunkleren Thema: der „Rape Culture“. Wenn Männlichkeit über Kontrolle definiert wird, wird die sexuelle Eroberung oft als Beweis der eigenen Männlichkeit gesehen. Das Resultat? Eine Kultur, die sexuelle Gewalt normalisiert und sie als nahezu „natürliche“ Folge männlicher Triebe darstellt. Wenn Männer glauben, dass ihre Männlichkeit an ihre Fähigkeit zur Kontrolle &#8211; insbesondere über Frauen &#8211; geknüpft ist, fühlen sie sich zutiefst bedroht, wenn diese Kontrolle infrage gestellt wird. Solange ein „Nein“ als Einladung verstanden wird, als Herausforderung, leben wir in einer Welt, in der auch Männer nicht frei sein könnten.    Was, wenn Männlichkeit auf etwas anderem basieren könnte?    Was wäre, wenn wir Männlichkeit neu definieren könnten? Wenn sie nicht mehr auf Dominanz und Kontrolle beruhen müsste? Stell dir vor, sie könnten ihre Identität auf etwas aufbauen, das nicht an die Unterdrückung anderer geknüpft ist. Was, wenn Männlichkeit bedeuten könnte, empathisch zu sein, für andere da zu sein, ohne dabei an Stärke zu verlieren?    Wir sehen diese Art von Männlichkeit bereits &#8211; wenn auch noch selten &#8211; in progressiven Bewegungen, in der Popkultur, bei Männern, die sich trauen, ihre Gefühle zu zeigen. Doch diese Männer werden, noch heute, verspottet, als „weich“ oder „unmännlich“ bezeichnet. Warum? Weil sie das System in Frage stellen, das seit Jahrtausenden Bestand hat.    Der Preis, den wir alle zahlen    Ich zögere dabei, kann jedoch verstehen, dass das Patriarchat nicht nur uns Frauen schadet, sondern auch den Männern. Es zwingt sie in ein Korsett aus Erwartungen, das so eng ist, dass sie kaum atmen können. Die Selbstmordraten bei Männern sind erschreckend hoch, die Burnout-Raten ebenso. Warum? Weil sie von klein auf lernen, ihre Gefühle zu unterdrücken, ihre Bedürfnisse zu verleugnen, um dieser toxischen Version von „Männlichkeit“ gerecht zu werden.    Ein persönlicher Wunsch    Manchmal wünsche ich mir, ich könnte all die Männer, die sich vom Feminismus bedroht fühlen, sanft an der Hand nehmen und ihnen zeigen, dass sie nichts zu verlieren haben. Dass die Welt nicht weniger hell wird, wenn wir Frauen mehr strahlen dürfen. Im Gegenteil: Wenn wir alle zusammen leuchten, wird es nur heller.    Doch bis dahin müssen wir weiterkämpfen. Für uns selbst, für unsere Töchter und ja, auch für unsere Söhne. Denn am Ende wollen wir alle nur eins: Eine Welt, in der wir frei atmen können. In der wir uns nicht kleiner machen müssen, um dem anderen Raum zu geben. Eine Welt, in der wir als Menschen, nicht als Geschlechter, existieren dürfen.    Vielleicht ist das naiv. Vielleicht ist es utopisch. Aber ich glaube, dass es möglich ist. Und wenn du bis hierhin gelesen hast, dann glaube ich, dass auch du es für möglich hältst.    Und das gibt mir Hoffnung.    Der Feminismus ist keine Bedrohung für Männer, sondern eine Chance für uns alle, aus alten, toxischen Strukturen auszubrechen. Wenn wir es schaffen, Männlichkeit neu zu definieren, könnten wir gemeinsam eine Welt schaffen, in der niemand mehr unterdrückt wird &#8211; auch nicht die Männer, die sich selbst in ihren Rollen gefangen fühlen.    Was sind deine Erfahrungen? Hast du ähnliche Gedanken oder Erlebnisse gemacht? Teile sie gerne in den Kommentaren oder abonniere den Newsletter für weitere Gespräche und Einblicke. Denn nur gemeinsam können wir wirklich etwas bewegen.    Lies mehr auf&#8230;<a href="https://remittere.de/fragile-maennlickeit/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Fragile Männlichkeit &#8211; Angst vor dem Verlust der Identität?</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=320</link>
				<pubDate>Sat, 16 Nov 2024 01:38:30 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=320" rel="nofollow ugc">Russland verschärft Kontrolle über Frauen &#8211; Reise- und Redeverbot</a></strong>Im Oktober 2024 verschärfte Russland seine Gesetze: Frauen unter 40 Jahren dürfen das Land nicht mehr ohne Genehmigung eines männlichen „Betreuers“ verlassen. Nur einen Monat später folgte ein weiteres Gesetz, das es verbietet, öffentlich über die Vorteile eines kinderlosen Lebens zu sprechen. Diese Entwicklungen wecken Erinnerungen an Margaret Atwoods „Der Report der Magd“. Dort werden Frauen systematisch unterdrückt, ihre Rechte beschnitten und ihre Freiheit drastisch eingeschränkt. Was in Atwoods Dystopie Fiktion ist, scheint in Russland Realität zu werden.    Kontrolle über Frauen als politisches Mittel    Russland zielt mit diesen neuen Gesetzen darauf ab, die Geburtenrate zu steigern. Frauen, die öffentlich für ein kinderloses Leben werben, drohen nun hohe Strafen. Einzelpersonen riskieren Geldstrafen von bis zu 400.000 Rubel (ca. 3.800 Euro), während Organisationen mit Strafen bis zu 5 Millionen Rubel (ca. 47.600 Euro) rechnen müssen. Diese Maßnahmen sollen den demografischen Rückgang im Land stoppen. Präsident Putin fordert seit Jahren, dass Frauen mehr Kinder bekommen, um die Nation zu stärken.    Doch die Gesetzgebung trifft die falsche Zielgruppe. Kritiker sehen die Ursachen der sinkenden Geburtenrate eher in wirtschaftlicher Unsicherheit und fehlender sozialer Unterstützung. Anstatt in familienfreundliche Strukturen zu investieren, kriminalisiert der Staat die Meinungsfreiheit.    Religion und Patriarchat als Kontrollelemente    Wie in Atwoods „Der Report der Magd“ nutzt Russland religiöse Ideologien, um Frauen zu kontrollieren. Die russisch-orthodoxe Kirche unterstützt die Betonung traditioneller Rollenbilder. Frauen sollen sich auf ihre Rolle als Mütter konzentrieren. Diese Gesetzgebung verstärkt diesen Druck und schränkt ihre Entscheidungsfreiheit ein.    Gesellschaftliche Kontrolle und Stigmatisierung    In Gilead überwachen und bestrafen die Behörden Frauen, um ihren Gehorsam zu erzwingen. Auch in Russland wächst die Überwachung. Das Verbot, über Kinderlosigkeit zu sprechen, erzeugt eine Atmosphäre der Angst. Frauen zensieren sich selbst aus Furcht vor Strafen.    Soziale Medien, einst ein Ort der freien Meinungsäußerung, verwandeln sich in ein weiteres Kontrollinstrument. Wer sich öffentlich für ein kinderloses Leben ausspricht, riskiert nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern auch gesellschaftliche Ächtung.    Mutterschaft als Pflicht    Wie in Atwoods Gilead reduziert auch Russland die Rolle der Frau auf die Mutterschaft. Frauen, die sich gegen Kinder entscheiden, gelten als unpatriotisch. Der Staat ignoriert dabei die realen Gründe für sinkende Geburtenraten: mangelnde finanzielle Sicherheit, fehlende Kinderbetreuung und geringe Unterstützung für Familien. Anstatt Lösungen zu finden, setzt Russland auf Zwang und Propaganda.    Warnung aus der Fiktion    Die neuen Gesetze in Russland verdeutlichen, wie schnell sich eine Gesellschaft zurückentwickeln kann. Was als Maßnahmen zur Förderung der Geburtenrate getarnt ist, zielt in Wahrheit auf die Einschränkung der Freiheit von Frauen ab. Atwoods „Der Report der Magd“ bleibt eine eindringliche Mahnung: Wenn wir nicht wachsam sind, können patriarchale Strukturen schnell an Einfluss gewinnen.    Die Freiheit, selbstbestimmt zu leben, ist ein kostbares Gut. Wir müssen uns dafür einsetzen, dass es nicht weiter eingeschränkt wird &#8211; weder in Russland noch anderswo.    Lies mehr in „Was Der Report der Magd uns über moderne Gesellschaften lehrt“ (veröffentlicht am Oktober 1, 2024)    Aktuelle Berichte über die Gesetzeslage in Russla&#8230;<a href="https://remittere.de/frauen-in-russland/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Russland verschärft Kontrolle über Frauen &#8211; Reise- und Redeverbot</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=318</link>
				<pubDate>Fri, 15 Nov 2024 22:29:35 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=318" rel="nofollow ugc">Ayşegül &#8211; Wenn der Schutzraum Schule versagt</a></strong>Erst vor wenigen&#8230;<a href="https://remittere.de/ayseguel/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Ayşegül &#8211; Wenn der Schutzraum Schule versagt</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=307</link>
				<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 19:28:53 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=307" rel="nofollow ugc">Von Göttinnen zu Hexen &#8211; Geschichte der unterdrückten Schöpfung</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=307" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7825-1024x683.jpeg" /></a> Die weibliche Schöpfungskraft ist seit Jahrtausenden eine Quelle der Inspiration und Ehrfurcht. Doch ebenso lange ist sie Ziel systematischer Unterdrückung. Wie kam es dazu, dass wir, die einst als Göttinnen verehrt wurden, zu Hexen degradiert wurden? Und was sagt das über die patriarchalen Strukturen aus, die bis heute unsere Gesellschaft prägen?    Die Göttinnen der Frühzeit: Verehrung der weiblichen Schöpfungskraft    In den frühen Zivilisationen wurden wir und unsere Schöpfungskraft hoch verehrt. Göttinnen wie Isis (Ägypten), Inanna (Sumer) und Demeter (Griechenland) symbolisierten nicht nur Fruchtbarkeit, sondern auch Transformation und Wiedergeburt. Diese Göttinnen waren zentrale Figuren in den spirituellen Praktiken ihrer Zeit und standen für das Prinzip des Lebens, des Todes und der Erneuerung.    Die Rolle der Frauen als spirituelle Führerinnen    Wir fungierten in diesen Gesellschaften oft als Priesterinnen und Hüterinnen heiliger Rituale. Wir wurden als Mittlerinnen zwischen dem Göttlichen und der Erde angesehen. Die spirituelle Macht und unser Wissen um Heilkräuter, Gebete und Rituale machte Frauen zu zentralen Figuren des sozialen Lebens. Doch mit dem Aufkommen patriarchaler Strukturen wurden diese Rollen allmählich ausgehöhlt und verdrängt.    Die Entstehung patriarchaler Religionen: Verdrängung der Göttinnen    Der Aufstieg monotheistischer Religionen wie dem Judentum, Christentum und Islam brachte eine Verschiebung hin zu männlich dominierten Glaubenssystemen. Die Geschichten dieser Religionen betonten männliche Propheten und Helden, während Frauen auf passive, untergeordnete Rollen reduziert werden.    Die Jungfrau Maria: Kontrolle der weiblichen Schöpfungskraft    Ein deutliches Beispiel ist die Darstellung von Maria im Christentum. Als „jungfräuliche Mutter“ wird ihre Rolle auf die eines passiven Gefäßes reduziert, während Gott die „eigentliche“ Schöpfung vollzieht. Diese narrative Umdeutung der weiblichen Schöpfungskraft hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die gesellschaftliche Wahrnehmung von Frauen.        Hexenverfolgung: Die Angst vor weiblicher Macht    Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wurden Frauen, die sich dem patriarchalen System widersetzten oder als „anders“ galten, als Hexen verfolgt. Die Kirche sieht in uns eine Bedrohung ihrer Macht. Frauen, die Kräutermedizin praktizierten, sich für ihre Gemeinschaft einsetzten oder einfach nur unabhängig lebten, werden zur Zielscheibe der Inquisition.    Hexenjagden: Ein Mittel zur sozialen Kontrolle    Die Hexenprozesse waren ein Mittel, um uns, die sich den normativen Geschlechterrollen widersetzen, zu disziplinieren. Indem Frauen als „Hexen“ dämonisiert werden, soll ihre spirituelle und gesellschaftliche Macht untergraben werden. Die Angst vor weiblicher Autonomie wird so zu einem Instrument patriarchaler Kontrolle.    Psychologische und gesellschaftliche Ursachen des Patriarchats    Warum fühlen sich Männer durch die weibliche Schöpfungskraft bedroht? Eine mögliche Erklärung liegt in der biologischen Unfähigkeit des Mannes, Leben zu erschaffen. Diese Unsicherheit könnte zu einem tief verwurzelten Bedürfnis führen, die weibliche Macht zu kontrollieren und zu unterdrücken.    Die Metapher des Bauern und der Natur    Die Landwirtschaft bietet eine anschauliche Metapher: Der Bauer sät den Samen, doch das eigentliche Wachstum liegt außerhalb seiner Kontrolle. Ebenso konnte der Mann Leben zeugen, doch die „Schöpfung“ des neuen Lebens lag allein in den Händen der Frau. Diese Abhängigkeit führt Männer möglicherweise zu der Notwendigkeit, die weibliche Macht symbolisch und real zu unterdrücken.    Sprache als Instrument der Unterdrückung und Befreiung    Sprache prägt unsere Wahrnehmung und unser Verständnis der Welt. Begriffe wie „Schöpfer“ oder „Herrscher“ wurden historisch mit männlichen Figuren verknüpft, während weibliche Begriffe auf passive Rollen reduziert wurden. Doch die Sprache birgt auch das Potenzial zur Befreiung.    Die sprachliche Bedeutung von „Schöpfung“ und „gebären“    Im Deutschen hat „gebären“ eine spezifische Bedeutung: Es steht für den physischen Akt der Geburt, aber auch für das Hervorbringen von Ideen oder kreativen Werken. Die Reduzierung dieses Begriffs auf die biologische Ebene war ein Versuch, die weibliche Schöpfungskraft auf den Körper zu begrenzen, während „Schöpfung“ auf eine männliche, geistige Ebene übertragen wurde.    Indem wir die Sprache für uns zurückerobern und Begriffe wie „Schöpfung“ und „Macht“ neu definieren, gewinnen wir die Kontrolle über unsere narrative und schöpferische Kraft zurück.    Moderne Wiederentdeckung der weiblichen Schöpfungskraft    Heute erleben wir eine Renaissance weiblicher Spiritualität. Bewegungen wie Feminismus, Frauenzirkel und die Doula-Kultur bringen Frauen wieder in Kontakt mit ihrer inneren Stärke und Intuition. Yoga und Meditation helfen dabei, die Verbindung zur eigenen schöpferischen Kraft zu stärken.    Frauen als moderne Göttinnen    Wir erkennen unsere Rolle als Schöpferinnen immer mehr an &#8211; sei es durch Geburt, kreative Projekte oder spirituelle Führung. Die Rückbesinnung auf weibliche Spiritualität und Gemeinschaftsrituale stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch das kollektive Bewusstsein für die weibliche Kraft.    Lies mehr auf remittere.de        Linkliste:     Britannica &#8211; Ancient Egyptian Religion: Encyclopedia Britannica     The Witchcraft Trials in Europe: History Extra    Smithsonian Magazine: The Real History of Witches:  Smithsonian Magazine     Stanford Encyclopedia of Philosophy: Feminist Philosophy of Religion: Stanford Encyclopedia of Philosophy    The Role of Women in Early Christianity: The Conversation    Feminism and Spirituality: Psychology Today    Doula-Kultur und Geburtsrituale: Evidence Based Birth    The Power of Language in Shaping Gender Roles: Harvard Business Review    The Etymology of ‘Creation’ and Its Impact on Gender Perception: Oxford En&#8230;<a href="https://remittere.de/weibliche-schoepfung/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Von Göttinnen zu Hexen &#8211; Geschichte der unterdrückten Schöpfung</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=302</link>
				<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 17:16:13 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=302" rel="nofollow ugc">Schulfach Patriarchat &#8211; Als Mädchen im System</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=302" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7824.jpeg" /></a> &#8230;<a href="https://remittere.de/unterricht-fuer-maedchen/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Schulfach Patriarchat &#8211; Als Mädchen im System</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=295</link>
				<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 02:58:18 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=295" rel="nofollow ugc">Zwei Jahre der Verdrängung afghanischer Frauen</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=295" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7822-683x1024.png" /></a> Heute sind es 2 Jahre. Der 14. November 2022 &#8211; war der Tag, an dem uns die erschütternde Nachricht erreichte: Die Taliban verbieten Frauen den Zugang zu öffentlichen Räumen. Dieser Schritt markierte eine weitere Eskalation in ihrer systematischen Unterdrückung der Frauenrechte seit ihrer Rückkehr an die Macht im August 2021. Zwei Jahre später hat sich die Lage für Frauen und Mädchen in Afghanistan weiter verschärft. Neue Gesetze führen zu einer beispiellosen Auslöschung ihrer Rechte und Freiheiten.    Der Ausschluss aus der Öffentlichkeit    Nach der Machtübernahme der Taliban im August 2021 folgte eine Welle von Verboten gegen Frauen. Schritt für Schritt schränkten die Taliban ihnen den Zugang zu Bildung, Berufen und öffentlichen Räumen ein:     Bildungsverbote: Seit dem Schuljahr 2022 ist der Schulbesuch für Mädchen ab der 6. Klasse untersagt. Im Dezember desselben Jahres schlossen die Universitäten endgültig ihre Türen.      Berufsbeschränkungen: Sie verloren ihre Jobs in NGOs, dem Journalismus und im öffentlichen Dienst. Ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit brach zusammen.      Einschränkungen öffentlicher Räume: Schon Ende 2022 verwehrten die Taliban ihnen den Zugang zu Parks und Freizeiteinrichtungen, was ihre soziale Isolation verschärfte.     Diese Maßnahmen ziehlen darauf ab, Frauen systematisch aus dem öffentlichen Leben zu verdrängen und ihnen jegliche Teilhabe zu verwehren.    Das Verbot von Singen und Sprechen    In den vergangenen Monaten verschärften die Taliban ihre repressiven Maßnahmen nochmals drastisch. Im August 2024 traten neue “Tugendgesetze” in Kraft, die Frauen das öffentliche Singen und sogar das laute Sprechen untersagen. Die Taliban argumentieren, dass unsere Stimmen Männer „provozieren“ könnten. Doch in Wahrheit wollen sie unsere Schwestern vollständig zum Schweigen bringen.         Verbot des Singens: Frauen dürfen weder in der Öffentlichkeit singen noch an kulturellen oder religiösen Feierlichkeiten teilnehmen, die Musik beinhalten.      Einschränkung der Kommunikation: In manchen Städten dürfen Frauen nicht einmal miteinander sprechen, wenn ihre Stimmen in der Öffentlichkeit hörbar sind. Die Taliban betrachten Frauenstimmen als „awrah“ (intim).      Strenge Strafen: Verstöße gegen das „Tugendgesetz“ werden mit harten Strafen geahndet &#8211; von Geldstrafen bis zu Gefängnis. Mehrere Frauen wurden bereits wegen angeblicher Verstöße verhaftet.     Diese Regelungen bedeuten nicht nur eine weitere Beschneidung der Freiheiten, sondern auch die Vollkommene soziale Ausgrenzung.    Soziale Isolation und psychischer Druck    Die neuen Gesetze haben dramatische Auswirkungen auf ihr Leben in Afghanistan:    1. Psychische Belastung: Das Verbot zu sprechen und zu singen raubt Frauen ihre Stimme und damit auch ein wichtiges Ventil zur Bewältigung von Traumata. Musik und Gesang, die oft Trost spendeten, sind nun verboten.    2. Verstärkte Isolation: Die ohnehin eingeschränkten Bewegungsfreiheiten werden weiter reduziert. Mit dem Verbot des lauten Sprechens wird selbst der private Raum zur Gefahrenzone.    3. Kulturelle Auslöschung: Afghanistan besitzt eine reiche Tradition an Musik und Poesie. Das Verbot des Gesangs bedroht diese Kultur, was das Land noch tiefer in die Isolation treibt.    Widerstand und Mut: Frauen lassen sich nicht zum Schweigen bringen    Trotz dieser brutalen Repression bleiben sie mutig, und einige leisten weiterhin Widerstand. Einige Aktivistinnen veröffentlichen heimlich Videos, in denen sie singen oder ihre Stimme erheben. Diese Taten des Protests sind gefährlich, da die Taliban sie als „unsittlich“ betrachten und hart bestrafen. Sie riskieren ihr Leben, um der Welt zu zeigen, dass sie sich nicht zum Schweigen bringen lassen. Ihr Mut beweist, dass die Hoffnung auf Freiheit in Afghanistan lebt &#8211; auch wenn die Bedingungen düster sind.    Internationale Reaktionen und der Ruf nach Unterstützung    Die internationale Gemeinschaft verurteilt die drakonischen Maßnahmen der Taliban scharf. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch sprechen offen von „Gender-Apartheid“ und fordern Sanktionen gegen die Taliban-Führung. Doch bislang blieben diese Maßnahmen ohne durchschlagenden Erfolg. Die Welt steht vor einer schwierigen Frage: Wie lässt sich Druck auf die Taliban ausüben, ohne die ohnehin leidende Bevölkerung weiter zu belasten?    Einige Aktivistinnen schlagen gezielte humanitäre Hilfe vor, die ausschließlich Frauen und Mädchen zugutekommt. So könnten Projekte unterstützt werden, die Bildung, Gesundheit und Schutz für Frauen sicherstellen, ohne die Macht der Taliban zu stärken.    Der Kampf geht weiter    Zwei Jahre nach dem Verbot öffentlicher Räume für Frauen und angesichts neuer drakonischer Gesetze bleibt die Situation für unsere Schwestern in Afghanistan erschreckend. Doch der Widerstand lebt weiter. Die Welt darf die afghanischen Frauen nicht vergessen, die trotz aller Repressionen weiterhin mutig ihre Stimme erheben. Dieser Jahrestag erinnert uns nicht nur an das Leid, sondern ist auch ein Aufruf zum Handeln.    Unterstütze die afghanischen Frauen!    Organisationen wie hawar.help und Aktivistinnen wie Düzen Tekkal setzen sich unermüdlich für die Rechte der afghanischen Frauen ein. Deine Unterstützung kann einen Unterschied machen &#8211; sei es durch Spenden oder das Teilen ihrer Botschaft. Jede Stimme zählt für diejenigen, deren Stimme verstummen soll.        Lies&#8230;<a href="https://remittere.de/zwei-jahre-der-verdraengung-afghanischer-frauen/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Zwei Jahre der Verdrängung afghanischer Frauen</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=456</link>
				<pubDate>Wed, 13 Nov 2024 00:46:11 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=456" rel="nofollow ugc">Mikrogewalt verstehen lernen</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=456" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7913-683x1024.webp" /></a> Gewalt gegen&#8230;<a href="https://remittere.de/mikrogewalt-verstehen-lernen/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Mikrogewalt verstehen lernen</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=273</link>
				<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 11:15:32 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=273" rel="nofollow ugc">White Mirror &#8211; Eine feministische Reflexion</a></strong>In den&#8230;<a href="https://remittere.de/white-mirror/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>White Mirror &#8211; Eine feministische Reflexion</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=262</link>
				<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 16:02:37 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=262" rel="nofollow ugc">Portal zu unseren Emotionen – unsichtbare Wirkung</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=262" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_3989-1024x768.jpeg" /></a> Heute habe ich&#8230;<a href="https://remittere.de/portale/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Portal zu unseren Emotionen – unsichtbare Wirkung</span></a></p>
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				<title>Sarah hat das Profilbild geändert</title>
				<link>https://remittere.de/aktivitaet/p/5/</link>
				<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 10:41:39 +0000</pubDate>

				
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				<title>Sarah veröffentlichte einen neuen Kommentar zu einer Aktivität</title>
				<link>https://remittere.de/aktivitaet/p/3/#acomment-4</link>
				<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 10:40:27 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p>Von Frauen für Frauen &#x2728;</p>
				<strong>In Antwort auf</strong> -
				<a href="https://remittere.de/mitglieder/admin/" rel="nofollow ugc">Sarah</a> hat die Gruppe <a href="https://remittere.de/gruppen/we-are-the-bear-social-media-plattform-fuer-frauen-wearethebear/" rel="nofollow ugc">We are the Bear &#8211; Social Media Plattform für Frauen #wearethebear</a> erstellt			]]></content:encoded>
				
				
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				<title>Sarah hat die Gruppe We are the Bear - Social Media Plattform für Frauen #wearethebear erstellt</title>
				<link>https://remittere.de/aktivitaet/p/3/</link>
				<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 10:39:34 +0000</pubDate>

				
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=383</link>
				<pubDate>Thu, 07 Nov 2024 19:09:39 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=383" rel="nofollow ugc">Zeit</a></strong>Ich sitze auf dem Balkon, die Luft ist kühl, es regnet und ich&#8230;<a href="https://remittere.de/zeit/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Zeit</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=405</link>
				<pubDate>Wed, 06 Nov 2024 01:50:55 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=405" rel="nofollow ugc">Haben wir zu oft Anus gesagt? – Wie negative Aufmerksamkeit Politik macht</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=405" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7867-747x1024.png" /></a> Es war einmal in Springfield, als Bart Simpson, seinen Rektor Skinner dazu manipulierte „Du bringst mich nicht dazu, Anus zu sagen!“. Was freue ich mich darüber, dass meine älteste Tochter die Serie für uns entdeckt hat. Doch was, wenn diese Szene mehr Tiefgang besitzt, als man auf den ersten Blick vermutet? Vielleicht liegt genau hier eine Erklärung für Donald Trumps politische Wiederauferstehung im Jahr 2024 &#8211; und eine Warnung für die deutschen Bundestagswahlen 2025.    Die Trump-Formel: Aufmerksamkeit über alles    Donald Trump hat die Regeln der politischen Kommunikation neu geschrieben. Während seine Kritiker ihn zerlegten, baute er eine Bühne aus den Trümmern ihrer Empörung. Jede Schlagzeile, jede spitze Bemerkung, jeder Skandal &#8211; all das stärkte seine Präsenz. Negative Aufmerksamkeit? Egal. Aufmerksamkeit bleibt Aufmerksamkeit.    Medien, Talkshows und soziale Netzwerke besprachen ihn pausenlos. Trump „ging viral“, ob mit provokanten Tweets oder absurden Aussagen. Und die Wähler:innen, die ihn bereits mochten, sahen: „Er regt alle auf, also macht er wohl etwas richtig!“ Seine Gegner verstärkten ironischerweise sein Narrativ. So gewann er 2024, obwohl viele ihn für „unwählbar“ hielten.        Anus, Anus, Anus: Der Simpson-Effekt    Hier kommen die Simpsons ins Spiel. Wenn man etwas nicht will, sollte man es vielleicht nicht ständig wiederholen. Wer Trump nicht will, sollte aufhören, ihn zum Mittelpunkt aller Diskussionen zu machen. Bart Simpsons Satz ist ein perfektes Beispiel für den paradoxen Effekt: Je mehr man etwas vermeiden möchte, desto stärker manifestiert es sich.    Negative Publicity dreht sich wie ein Bumerang. Trump gewann durch die Energie, die seine Kritiker ihm widmeten. Seine Anhänger blieben begeistert, seine Gegner erschöpften sich in Diskussionen. Am Ende blieb nur er im Rampenlicht. In Deutschland könnte sich dieser Effekt 2025 wiederholen, sei es mit der CDU oder anderen polarisierenden Parteien.    Was tun gegen den Bumerang?    Die Lösung liegt nicht in Empörung, sondern in der Konzentration auf Alternativen. Statt zu sagen: „Wir wollen ihn nicht!“, sollte die Botschaft lauten: „Das hier wollen wir!“ Doch das fällt schwer. Es ist einfacher, über die Skandale der Gegenseite zu reden, als eigene Visionen überzeugend zu formulieren. Dabei entscheiden Visionen, nicht Empörungen, letztlich Wahlen.    Medien tragen ebenfalls Verantwortung. Wenn sie jede Provokation eines polarisierenden Kandidaten ins Zentrum rücken, schaffen sie eine Bühne. Stattdessen könnten sie diejenigen stärken, die Lösungen anbieten, und weniger Raum für toxische Diskussionen lassen. Das bedeutet nicht Zensur, sondern Priorisierung. Kein Mensch liest 50 Artikel über denselben Skandal, aber viele bleiben hängen, wenn sie von echten Alternativen hören.    Eine Lektion für Deutschland    Wenn wir also 2025 verhindern wollen, dass eine ähnliche Überraschung wie Trumps Wiederwahl passiert, müssen wir anders kommunizieren. Wir dürfen nicht ständig „Anus“ sagen, während wir glauben, das Problem zu lösen. Stattdessen sollten wir uns fragen: Welche positiven Erzählungen, welche politischen Visionen können wir den Wähler:innen anbieten? Wem schenken wir Aufmerksamkeit &#8211; und warum?    Am Ende entscheiden wir, ob wir zur Bühne für diejenigen werden, die wir eigentlich vermeiden wollen. Und vielleicht sollten wir dabei auch ein bisschen auf die Barts und Seymours achten.    Nachtrag: Inzwischen weiß ich, dass dieser&#8230;<a href="https://remittere.de/haben-wir-zu-oft-anus-gesagt-wie-negative-aufmerksamkeit-politik-macht/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Haben wir zu oft Anus gesagt? – Wie negative Aufmerksamkeit Politik macht</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=414</link>
				<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 15:29:14 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=414" rel="nofollow ugc">Yoga im Patriarchat &#8211; 90 Minuten</a></strong>Als&#8230;<a href="https://remittere.de/yoga-im-patriarchat-90-minuten/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Yoga im Patriarchat &#8211; 90 Minuten</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=324</link>
				<pubDate>Fri, 01 Nov 2024 02:04:16 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=324" rel="nofollow ugc">Claudia Sheinbaum &#8211; Mexikos erste Präsidentin</a></strong>Am 1.&#8230;<a href="https://remittere.de/claudia-sheinbaum/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Claudia Sheinbaum &#8211; Mexikos erste Präsidentin</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=389</link>
				<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 22:34:28 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=389" rel="nofollow ugc">Warum Selbstoptimierung Frauen besonders belastet</a></strong>Ständig&#8230;<a href="https://remittere.de/selbstoptimierung/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Warum Selbstoptimierung Frauen besonders belastet</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=398</link>
				<pubDate>Tue, 22 Oct 2024 01:18:33 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=398" rel="nofollow ugc">Wenn ich von „Patriarchat“ schreibe</a></strong>Das&#8230;<a href="https://remittere.de/wenn-ich-von-patriarchat-schreibe/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Wenn ich von „Patriarchat“ schreibe</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=396</link>
				<pubDate>Sat, 19 Oct 2024 00:58:46 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=396" rel="nofollow ugc">Externer Locus of Control in der Kindheit</a></strong>Warum nehmen so viele Menschen politische Entscheidungen nur hin, ohne sie zu hinterfragen? Warum fühlen wir uns oft ohnmächtig gegenüber großen Systemen wie der Politik, der Wirtschaft oder sogar unserem Arbeitsplatz? Diese Fragen sind eng mit einem Konzept verbunden, das unsere Denkweise und unsere Handlungsspielräume grundlegend beeinflusst: dem Locus of Control.    Während ein interner Locus of Control beschreibt, dass Menschen ihr Leben als Ergebnis eigener Entscheidungen und Handlungen sehen, glauben Menschen mit einem externen Locus of Control, dass äußere Kräfte &#8211; sei es Glück, Autoritäten oder gesellschaftliche Strukturen &#8211; ihre Lebensumstände bestimmen. Dieser Unterschied hat nicht nur individuelle Konsequenzen, sondern prägt Gesellschaften, Machtverhältnisse und politische Systeme.    Doch woher kommt dieser Glaube an äußere Kontrolle? In vielen Fällen wird er uns unbewusst anerzogen. Die Art, wie wir in Kindheit und Schule sozialisiert werden, legt den Grundstein für diese Haltung. Dieses Zusammenspiel von Erziehung, sozialen Strukturen und politischen Auswirkungen wollen wir hier vertiefend betrachten.    Wie der externe Locus of Control in der Kindheit gefördert wird    1. Die Hierarchien der Kindheit    Die meisten Bildungssysteme und Erziehungsmodelle sind streng hierarchisch aufgebaut. Lehrer*innen und Eltern agieren als Autoritäten, die Regeln setzen und Entscheidungen treffen, während die Kinder diese befolgen müssen.    Das Lernen von Gehorsam: Kinder lernen, dass Autoritäten Recht haben – auch ohne Begründung. In vielen Schulsystemen werden Regelbefolgung und Anpassung höher bewertet als Kreativität oder Eigenständigkeit. Ein Kind möchte ein Bild malen, das von der Aufgabenstellung abweicht, und wird dafür kritisiert. Die Botschaft lautet: „Deine eigenen Ideen sind zweitrangig, wichtiger ist, dass du tust, was dir gesagt wird.“    2. Belohnung und Bestrafung    Schon früh wird unser Verhalten durch äußere Belohnungen und Bestrafungen gesteuert: gute Noten, Lob oder Tadel. Diese Mechanismen verstärken die Vorstellung, dass Erfolg und Anerkennung von äußeren Instanzen abhängen. Sie verinnerlichen, dass ihre Handlungen nur dann „richtig“ sind, wenn sie von außen positiv bewertet werden. Sie entwickeln keine intrinsische Motivation, sondern eine Abhängigkeit von externer Kontrolle. Ein Schüler, der eine kreative Lösung für ein Problem findet, wird schlechter bewertet, weil er nicht der „korrekten Methode“ gefolgt ist. Er lernt: „Nur Anpassung wird belohnt.“    3. Leistungsdruck und Vergleich    Das Streben nach Leistung wird oft durch Vergleich gefördert. Kinder lernen, dass sie „besser sein müssen“ als andere, um erfolgreich zu sein. Dabei wird ihr Selbstwert an Noten, Tests und äußeren Bewertungen gemessen. Dieser Fokus auf äußeren Erfolg fördert nicht nur einen externen Locus of Control, sondern auch Stress und Angst vor Versagen. Ein Schüler, der wiederholt erlebt, dass seine Anstrengungen nicht ausreichen, entwickelt das Gefühl, dass Erfolg hauptsächlich von Glück oder äußeren Umständen abhängt.    4. Fehlende Mitgestaltung    In traditionellen Bildungssystemen haben Kinder selten die Möglichkeit, ihren Lernprozess aktiv mitzugestalten. Entscheidungen über Lerninhalte, Methoden und Bewertungen werden von außen vorgegeben. Sie bekommen gelehrt, dass sie nur passiv am System teilnehmen können. Die Vorstellung, dass sie aktiv Einfluss nehmen könnten, wird nicht gefördert. In offenen Konzepten wie Montessori-Schulen, wo Kinder ihre Lernziele selbst setzen und Entscheidungen treffen dürfen, wird ein interner Locus of Control gestärkt.    Langzeitfolgen    Die Prägung in der Kindheit hat langfristige Auswirkungen auf das Verhalten und die Überzeugungen im Erwachsenenalter. Diese Folgen zeigen sich in unterschiedlichen Lebensbereichen:    1. Persönliche Beziehungen    Menschen mit einem externen Locus of Control sind oft abhängig von der Bestätigung durch andere. Sie neigen dazu, Verantwortung für Konflikte oder Entscheidungen an ihre Partner:innen abzugeben. In einer Beziehung erwartet eine Person, dass der Partner ihre Probleme löst, weil sie selbst glaubt, keinen Einfluss auf die Situation zu haben.    2. Berufliche Entwicklung    Menschen mit einem externen Locus of Control neigen dazu, Risiken zu vermeiden und sich stärker auf die Anweisungen ihrer Vorgesetzten zu verlassen. Ein Angestellter bleibt in einem unbefriedigenden Job, weil er glaubt, dass äußere Umstände &#8211; etwa die Wirtschaftslage &#8211; ihn daran hindern, etwas zu ändern.    3. Gesellschaftliches Engagement    Menschen mit einem externen Locus of Control fühlen sich oft machtlos gegenüber politischen oder gesellschaftlichen Systemen. Sie gehen seltener wählen oder engagieren sich in sozialen Bewegungen. Eine Bürger:in sagt: „Was bringt es, wählen zu gehen? Politiker machen sowieso, was sie wollen.“    4. Umgang mit Krisen    In globalen Krisen wie dem Klimawandel kann ein externer Locus of Control zu Resignation führen: „Was kann ich als Einzelne*r schon tun?“ Kollektives Handeln wird erschwert, da viele Menschen ihre eigene Wirksamkeit unterschätzen.    Politische Auswirkungen: Der externe Locus of Control als Werkzeug der Macht    1. Akzeptanz von Autoritarismus    Menschen mit einem externen Locus of Control vertrauen stärker auf autoritäre Führungsfiguren, die einfache Lösungen anbieten. Sie hinterfragen Entscheidungen seltener und akzeptieren repressive Maßnahmen wie Überwachung oder Einschränkungen von Bürgerrechten.    2. Förderung von Populismus    Populistische Bewegungen nutzen die Neigung zur Schuldzuweisung an äußere Faktoren. Sie schaffen Feindbilder – etwa „die Elite“ oder „die Migranten“ – und präsentieren sich als Retterfiguren.    3. Schwächung der Demokratie    Demokratie lebt von einer aktiven, engagierten Bürgerschaft. Wenn viele Menschen glauben, keinen Einfluss zu haben, sinken Wahlbeteiligung und politisches Engagement.    4. Rolle der Medien und Technologie    Medien verstärken oft den externen Locus of Control, indem sie Krisen dramatisieren und Angst schüren. Digitale Algorithmen fördern passives Konsumverhalten und isolieren Menschen in Filterblasen.    Was getan werden kann: Wege aus der Passivität    1. Reform der Bildungssysteme    Bildung muss Kindern die Möglichkeit geben, Verantwortung zu übernehmen und eigene Entscheidungen zu treffen. Beispiele wären projektbasiertes Lernen, Schülerparlamente und weniger Gewicht auf Noten.    2. Politische Bildung und Empowerment    Politische Bildungsprogramme sollten zeigen, wie Menschen Einfluss auf ihre Gesellschaft nehmen können. Bewegungen wie Fridays for Future beweisen, dass Einzelne einen Unterschied machen können.    3. Förderung von Selbstwirksamkeit    Praktische Ansätze wie das Setzen und Erreichen kleiner Ziele können helfen, ein Gefühl der Kontrolle zurückzugewinnen.    4. Medienkompetenz    Menschen müssen lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen und bewusster mit digitalen Medien umzugehen.    Ein externer Locus of Control wird uns oft unbewusst anerzogen &#8211; durch Bildung, Medien und gesellschaftliche Strukturen. Doch das bedeutet nicht, dass wir diesen Zustand akzeptieren müssen. Durch gezielte Veränderungen können wir lernen, unsere eigene Macht und Verantwortung zu erkennen.        Wikipedia: Kontrollü&#8230;<a href="https://remittere.de/externer-locus-of-control-in-der-kindheit/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Externer Locus of Control in der Kindheit</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=68</link>
				<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 04:46:00 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://remittere.de/?p=68" rel="nofollow ugc">Harriet Beecher Stowe, Onkel Toms Hütte und die Schattenseiten ihres Vermächtnisses</a></strong><a href="http://remittere.de/?p=68" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="http://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7766-1024x1006.png" /></a> Harriet Beecher Stowe, geboren am 14. Juni 1811, ist eine der einflussreichsten Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Mit ihrem berühmten Werk Onkel Toms Hütte löste sie gesellschaftliche Diskussionen aus und trug maßgeblich zur Abschaffung der Sklaverei bei. Doch während ihr Buch für seine bahnbrechende Wirkung gefeiert wird, enthalten ihre Darstellungen auch problematische Aspekte.    Harriet Beecher Stowe und Onkel Toms Hütte    Beecher Stowe wuchs in einer religiösen und sozial engagierten Familie auf. Geprägt von ihrem Vater, dem Prediger Lyman Beecher, und ihren reformfreudigen Geschwistern, widmete sich Harriet schon früh dem Schreiben und gesellschaftlichen Fragen. Diese Prägung beeinflusste ihr Werk und führte 1852 zur Veröffentlichung von Onkel Toms Hütte, einem Buch, das die Grausamkeit der Sklaverei darstellte und Millionen Menschen die Augen öffnete.    Durch die emotionale Schilderung des Leids der Sklaven und die Darstellung ihres Lebensalltags brachte Beecher Stowe das Thema Sklaverei in das Bewusstsein der amerikanischen Gesellschaft. Der Erfolg ihres Romans war enorm: Onkel Toms Hütte wurde zum Bestseller und weckte international Interesse. Beecher Stowe nutzte ihre literarische Kraft, um soziale Missstände aufzudecken, und wurde dadurch zu einer wichtigen Stimme in der Abolitionistenbewegung.        Die problematische Seite ihres Erbes: Stereotype und Rassendarstellungen    Trotz ihrer lobenswerten Ziele trugen Beecher Stowes Schilderungen der Schwarzen Bevölkerung auch stereotype Elemente. Die Figur des „Onkel Tom“, die heute als Synonym für unterwürfiges Verhalten gilt, spiegelt Stowes begrenzte Perspektive und die rassistischen Klischees ihrer Zeit wider. Die stereotype Darstellung des „gutmütigen“, „sanften“ Schwarzen Mannes verstärkte teilweise die Abhängigkeit von dominanten weißen Figuren. Auch andere Figuren, wie die naive Sklavin Topsy, folgen problematischen Stereotypen und beschränken die Charaktere auf klischeehafte Eigenschaften.    Diese problematischen Darstellungen zeigen, dass auch progressive Schriftsteller*innen ihrer Zeit nicht frei von den Vorurteilen ihrer Kultur waren. Während Harriet Beecher Stowe mit Onkel Toms Hütte einen bedeutenden Beitrag zur Abschaffung der Sklaverei leistete, hinterließ sie zugleich ein kulturelles Erbe, das ambivalente Reaktionen hervorrief. Es zeigt uns, dass selbst gut gemeinte Darstellungen die Darstellung von Minderheiten problematisch beeinflussen können.    Weitere Artikel über Frauen aus deren Geschichten wir lernen können.    Was wir von Harriet Beecher Stowe lernen können    Harriet Beecher Stowe zeigt uns, wie mächtig Worte sein können und dass Literatur eine Nation verändern kann. Doch ihr Erbe lehrt uns auch, dass sozialer Aktivismus und die Darstellung von Ungerechtigkeit immer mit Selbstreflexion und Sensibilität einhergehen sollten. Beecher Stowe verkörpert den Mut, sich für Gerechtigkeit einzusetzen, doch auch die Grenzen, die die kulturellen Annahmen und Vorurteile ihrer Zeit mit sich brachten.    Heute haben wir das Wissen und die Mittel, um diverse Perspektiven zu hören und in den Vordergrund zu stellen. Die Lektion von Harriet Beecher Stowe erinnert uns daran, nicht nur für Gerechtigkeit einzutreten, sondern auch die Stimmen der Betroffenen selbst zu hören und ihnen eine Bühne zu geben.    Quellen:    • Hedrick, Joan D. Harriet Beecher Stowe: A Life. New York: Oxford University Press, 1994.    • MacDonald, Gina. Harriet Beecher Stowe: A Cultural Biogra&#8230;<a href="https://remittere.de/harriet-beecher-stowe/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Harriet Beecher Stowe, Onkel Toms Hütte und die Schattenseiten ihres Vermächtnisses</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=288</link>
				<pubDate>Sun, 13 Oct 2024 13:34:00 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=288" rel="nofollow ugc">Archetypen &#8211; Selbstbestimmung statt Aufopferung</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=288" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7818-1024x731.jpeg" /></a> Obwohl die Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft immer lauter gefordert wird, zeigen sich alte patriarchale Strukturen noch immer überraschend hartnäckig. Besonders wir Frauen erleben dies, wenn wir unsere Rolle als Mütter, Ehefrauen und Hausfrauen in diesem System annehmen. Doch warum bleibt diese immense Leistung oft unsichtbar?     Die Rolle der Frau im Patriarchat: Mutter, Ehefrau und Hausfrau    Die Antwort findet sich nicht nur in gesellschaftlichen Prägungen, sondern auch in tief verankerten Archetypen. Sie legen uns auf spezifische Rollen fest und werden durch das System schamlos ausgenutzt.    1. Die Mutter: Zwischen Aufopferung und Unsichtbarkeit    Die Mutterrolle wird als höchste Erfüllung des Frauseins glorifiziert. Doch während das Bild der „selbstlosen Mutter“ romantisiert wird, ist die Realität ernüchternd. Wir tragen häufig die Hauptlast der Kindererziehung, Haushaltspflege und emotionalen Arbeit, oft zusätzlich zu einem Vollzeitjob. Diese unsichtbare Arbeit wird als selbstverständlich hingenommen, was Mütter unter enormen Druck setzt.    Der Mythos der „selbstlosen Mutter“: Wir sollen uns bedingungslos um unsere Familie kümmern und unsere eigenen Bedürfnisse zurückstellen. Dieser Mythos führt zu Schuldgefühlen, wenn wir unsere Ambitionen verfolgen oder uns Zeit für uns selbst nehmen. Indem das Patriarchat die Mutterrolle idealisiert, wird uns suggeriert, dass wir unsere wahre Erfüllung nur im Dienste anderer finden können.    2. Die Ehefrau: Der emotionale Anker der Familie    In patriarchalen Strukturen wird die Ehefrau als treue Stütze des Ehemanns und Hüterin des häuslichen Friedens gesehen. Wir sollen die Bedürfnisse unserer Partner und Kinder über unsere eigenen stellen und für die emotionale Stabilität der Familie sorgen.    Die „Treue Ehefrau“: Loyalität und Selbstaufopferung verkörpert der Archetyp der „treuen Ehefrau“ basierend auf der Vorstellung, dass wir für das Wohlbefinden anderer verantwortlich sind. Diese Rollenerwartung kann zu einer selbstauferlegten Abhängigkeit führen. Wenn wir, unsere Träume verfolgen, werden wir als „egoistisch“ abgestempelt, was uns in unseren Bemühungen um Unabhängigkeit hemmt und unter gesellschaftlichen Druck stellt.    3. Die Hüterin des Hauses: Der unsichtbare Wächter des häuslichen Friedens    Die Rolle der „Hüterin des Hauses“ schreibt uns die Verantwortung für den Haushalt, die Ordnung und das Wohlbefinden der Familie zu. Nicht nur eine praktische Aufgabe, sondern ein emotionaler Balanceakt. Wir sollen für eine harmonische Atmosphäre sorgen und gleichzeitig sicherstellen, dass alle Bedürfnisse unserer Familienmitglieder erfüllt sind.    Der Archetyp der „Hüterin“: Diese Rolle suggeriert, dass wir ein „natürliches Talent“ für die Pflege des Haushalts und die Organisation des Familienlebens besitzen würden. Wir sollen dabei nicht nur die physische Ordnung, sondern auch die emotionale Harmonie aufrechterhalten. Das führt zu einem unsichtbaren „Mental Load“ &#8211; der geistigen Last, ständig an alle Aufgaben und Bedürfnisse zu denken. Indem das Patriarchat uns als die „Hüterinnen des Hauses“ einstuft, wird die häusliche Arbeit als etwas dargestellt, das nicht nur unsere Aufgabe, sondern auch unsere Bestimmung ist.        Diese unsichtbare und oft unbezahlte Arbeit hält uns in einer subtilen Abhängigkeit fest und verhindert, dass wir Ambitionen und Träume jenseits der häuslichen Sphäre verwirklichen können. Doch erst wenn wir die Last dieser Rolle sichtbar machen und anerkennen, können wir beginnen, eine gerechtere Verteilung der Verantwortung zu fördern.    Die Macht der Archetypen: Wie das Patriarchat uns nutzt    1. Der Demeter-Archetyp (Die Mutter)    Die der Mutter zugeschriebene Attribute verkörpern wir durch Fürsorge, Hingabe und Selbstaufopferung. Der Demeter-Archetyp, wird von der griechischen Göttin Demeter verkörpert und genutzt, um uns in die Rolle der selbstlosen Mutter zu drängen. Dieser Archetyp verstärkt das Bild der Frau als „Versorgerin“ und rechtfertigt damit die Erwartung, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse hintenanstellen.    2. Der Hera-Archetyp (Die Ehefrau)    Sie wird durch Treue, Loyalität und Unterstützung des Ehemanns verkörpert. Der Hera-Archetyp, basiert auf der Göttin Hera. Sie verstärkt das Bild der Frau als „Wächterin der Ehe“. Dadurch entsteht gesellschaftlicher Druck, dass wir unsere Identität primär über die Ehe definieren und unsere Unabhängigkeit hintenanstellen.    3. Die Hüterin des Hauses (Hestia-Archetyp)    Häuslichkeit, Ruhe, Hingabe an die Pflege des Heimes schreiben wir ihr zu. Der Hestia-Archetyp orientiert sich an der griechischen Göttin des Herdes, Hestia, die für das Heim und den inneren Frieden steht. Wir kümmern uns um das Wohlbefinden der Familie und sorgen für Harmonie im häuslichen Umfeld. Sie wird romantisiert und die emotionale und körperliche Anstrengung, die damit einhergeht, wird übersehen. Wir sollen uns glücklich und erfüllt fühlen, während wir im Stillen die häusliche Sphäre verwalten.    Der Weg zur Befreiung: Strategien zur Veränderung     1. Bewusstsein schaffen: Der erste Schritt zur Veränderung besteht darin, zu erkennen das wir die Macht haben diese Archetypen zu entlarven. Nur wenn wir uns der subtilen Art bewusst werden, wie diese Bilder uns beeinflussen, können wir sie hinterfragen.     2. Gleichberechtigte Partnerschaften fördern: Wir müssen zusammenarbeiten, um die häusliche und emotionale Arbeit gerecht zu teilen. Dazu gehört auch die Anerkennung des „Mental Load“ und eine gemeinsame Verantwortung für Haushalt und Kindererziehung.    3. Ökonomische Unabhängigkeit stärken: Wir sollten die Möglichkeit haben, finanziell unabhängig zu sein, ohne dabei gesellschaftlichen Druck zu verspüren. Dies ermöglicht uns, unsere Bedürfnisse selbstbestimmt zu verfolgen.    4. Förderung emotionaler Intelligenz: Männer sollten stärker in die emotionale Arbeit eingebunden werden. Das kann zu einem gleichberechtigten und erfüllenderen Zusammensein führen.    Die Ketten des Patriarchats sprengen    Was wir als Mütter, Ehefrauen und Hausfrauen verkörpern ist tief in patriarchale Strukturen verwurzelt. Diese Bilder dienen dazu, und zu kontrollieren und unsere Selbstbestimmung zu untergraben. Doch indem wir uns der Macht dieser Archetypen bewusst werden und beginnen, sie zu dekonstruieren, können wir die unsichtbare Last, die Frauen in der Gesellschaft tragen, sichtbar machen.    Wie hast du die Archetypen in deinem eigenen Leben erlebt? Teile deine Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren und lass uns gemeinsam eine neue Diskussion über die Rolle von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft b&#8230;<a href="https://remittere.de/archetypen-im-patriarchat/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Archetypen &#8211; Selbstbestimmung statt Aufopferung</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=43</link>
				<pubDate>Sat, 12 Oct 2024 20:40:00 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://remittere.de/?p=43" rel="nofollow ugc">Florence Nightingale &#8211; Wie eine Frau die Pflege revolutionierte</a></strong><a href="http://remittere.de/?p=43" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="http://remittere.de/wp-content/uploads/2021/05/IMG_7767-1-768x1024.jpeg" /></a> Florence Nightingale, geboren am 12. Mai 1820, ist eine der prägendsten Figuren der modernen Gesundheitsversorgung. Sie setzte sich gegen immense Widerstände durch, schuf neue Maßstäbe in der Pflege und rettete unzählige Leben. Doch was genau machte diese Frau so außergewöhnlich? Welche Lektionen können wir heute von ihr lernen? Hier ein tiefer Einblick in Nightingales Leben und das Vermächtnis, das sie uns hinterlassen hat.    Wer war Florence Nightingale?    Florence Nightingale kam in eine wohlhabende britische Familie hinein, die für sie ein eher konventionelles Leben vorsah &#8211; Ehe, Familie und gesellschaftliche Pflichten. Doch Nightingale war eine Frau mit Visionen. Schon in jungen Jahren spürte sie eine Berufung zur Pflege und dem Wunsch, Menschen zu helfen. Trotz des gesellschaftlichen Drucks und der Erwartungen ihrer Familie, begann sie eine Ausbildung zur Krankenschwester und widmete ihr Leben der Gesundheitsversorgung.  Die Geschichte, die ihr Vermächtnis prägte: Nightingale im Krimkrieg    Der Krimkrieg (1853–1856) brachte Florence Nightingale ins Rampenlicht. Als sie im Herbst 1854 in die Kriegsgebiete reiste, fand sie die Soldaten in katastrophalen Bedingungen vor. Die Lazarette waren überfüllt, unhygienisch und schlecht organisiert. Verwundete starben in erster Linie an Infektionen, und die Sterberate überstieg bei weitem die Zahl der direkt an den Folgen ihrer Verletzungen gestorbenen Soldaten.    Nightingale ließ sich davon nicht abschrecken. Sie erkannte schnell, dass es radikale Maßnahmen brauchte, um diese Zustände zu ändern. Trotz Widerstandes von Militärs und Ärzten setzte sie auf ihre Methoden der Hygiene und Gesundheitsversorgung &#8211; und blieb hartnäckig. In kürzester Zeit führte sie grundlegende Maßnahmen ein, die für uns heute selbstverständlich erscheinen, aber damals kaum beachtet wurden:    • Saubere Krankenstationen: Nightingale legte großen Wert auf Hygiene. Die Krankenzimmer wurden regelmäßig gereinigt, Wunden sorgfältig desinfiziert und alle Betten frisch bezogen.    • Belüftung und frische Luft: Sie erkannte die Bedeutung einer guten Luftzirkulation, um Infektionen zu vermeiden. Fenster wurden geöffnet, und sie sorgte für Frischluftzufuhr.    • Gesunde Ernährung: Statt den Soldaten nur einfaches Brot und Suppe zu geben, setzte sie auf eine ausgewogene, nahrhafte Ernährung, um das Immunsystem der Verwundeten zu stärken.    Diese scheinbar „einfachen“ Maßnahmen führten dazu, dass die Sterblichkeitsrate drastisch sank &#8211; von über 40% auf unter 2%. Nightingale wurde zur „Lady with the Lamp“ und ging nachts mit einer Laterne durch die Krankensäle, um sich persönlich um die Soldaten zu kümmern.    Was wir heute von Florence Nightingale lernen können    Florence Nightingales Leben ist ein kraftvolles Beispiel dafür, wie man trotz Widrigkeiten etwas verändern kann. Hier sind die wichtigsten Lektionen, die sie uns hinterlassen hat:    1. Hartnäckigkeit führt zum Erfolg    Nightingales Hartnäckigkeit ist legendär. Sie ließ sich von Widerständen nicht abschrecken und blieb ihrer Vision treu. Wenn wir heute etwas erreichen wollen, das auf den ersten Blick unmöglich scheint, kann uns ihr Beispiel daran erinnern, dass Beharrlichkeit oft der Schlüssel ist.    2. Die Bedeutung von Hygiene und Prävention    Während der Krimkrieg das Bewusstsein für Hygiene und Prävention weckte, ist dieser Gedanke heute relevanter denn je. Die Coronapandemie hat uns erneut die Wichtigkeit von sauberer Umgebung und Hygienemaßnahmen vor Augen geführt. Florence Nightingale legte damals den Grundstein für diese Denkweise &#8211; ihre Prinzipien der Sauberkeit und Belüftung sind heute in der Gesundheitsversorgung unverzichtbar.    3. Empathie und Hingabe    Nightingale setzte sich nachts zu den Soldaten, hörte ihnen zu und kümmerte sich um ihr Wohlbefinden. Empathie war ein Grundpfeiler ihrer Arbeit. In einer Welt, die oft auf Effizienz und Gewinnmaximierung setzt, ist Nightingales Empathie eine Erinnerung daran, dass Pflege und Gesundheit mehr brauchen als nur fachliche Kompetenz.    4. Statistiken als Mittel zur Überzeugung    Nightingale war auch eine Pionierin im Einsatz von Statistiken. Sie sammelte akribisch Daten und konnte so den Erfolg ihrer Methoden nachweisen, was ihrer Arbeit Glaubwürdigkeit verlieh. Heute, in einer Zeit, in der Entscheidungen oft auf Daten basieren, war Nightingale ihrer Zeit weit voraus. Sie zeigt, wie wichtig es ist, Entscheidungen auf der Grundlage verlässlicher Informationen zu treffen.    Florence Nightingales Vermächtnis heute    Nightingales Arbeit bildete die Grundlage der modernen Pflegeausbildung und veränderte die Gesundheitsversorgung grundlegend. Ihre Erkenntnisse haben dazu geführt, dass Krankenhäuser heute auf Hygiene, gute Belüftung und eine fürsorgliche Versorgung setzen. In der Pflege wird sie verehrt, und viele moderne Standards gehen auf ihre Prinzipien zurück.    Florence Nightingale erinnert uns daran, dass wahre Veränderungen oft bei den einfachsten Dingen beginnen &#8211; und dass eine klare Vision und Beharrlichkeit die Kraft haben, das Leben vieler Menschen zu verbessern. In einer Welt, die oft schnelle Lösungen sucht, bleibt ihr Vermächtnis ein Beweis dafür, dass nachhaltige Verbesserungen Zeit, Hingabe und den Mut brauchen, gegen den Strom zu schwimmen.    Florence Nightingale war eine Pionierin und eine Kämpferin für die Gesundheit und das Wohl der Menschen. Ihre Prinzipien und ihre Entschlossenheit haben unzählige Leben gerettet und den Grundstein für eine moderne, menschenorientierte Pflege gelegt. Von ihr können wir heute noch viel lernen: dass selbst die größten Veränderungen bei kleinen Maßnahmen beginnen und dass Hartnäckigkeit, Mitgefühl und Weitblick jede Herausforderung ü&#8230;<a href="https://remittere.de/florence-nightingale/" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span>Florence Nightingale &#8211; Wie eine Frau die Pflege revolutionierte</span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=92</link>
				<pubDate>Mon, 07 Oct 2024 12:59:00 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://remittere.de/?p=92" rel="nofollow ugc">Marie Curie – Pionierin der Wissenschaft und ihr unerschütterlicher Weg</a></strong><a href="http://remittere.de/?p=92" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="http://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7769-1024x976.png" /></a> Marie Sklodowska Curie, geboren am 7. November 1867, ist eine Pionierin der Wissenschaft und die&#8230;<a href="" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span></span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=105</link>
				<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 23:33:00 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://remittere.de/?p=105" rel="nofollow ugc">Neubeginn und Loslassen &#8211; das Leben neu gestalten</a></strong><a href="https://remittere.de/?p=105" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="https://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_7715-1024x683.jpeg" /></a> Die letzten Monate und Jahre haben uns tief verändert. Wir haben uns selbst und unsere Welt neu&#8230;<a href="" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span></span></a></p>
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				<title>Sarah schrieb einen neuen Beitrag</title>
				<link>https://remittere.de/?p=76</link>
				<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 06:30:00 +0000</pubDate>

									<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://remittere.de/?p=76" rel="nofollow ugc">ADHS mit Begabung</a></strong><a href="http://remittere.de/?p=76" rel="nofollow ugc"><img loading="lazy" src="http://remittere.de/wp-content/uploads/2024/11/IMG_6699-768x1024.jpeg" /></a> Es ist ein stiller Abend. Ich sitze am Fenster, schaue in den sternenklaren Himmel und spüre&#8230;<a href="" rel="nofollow ugc">Weiterlesen<span></span></a></p>
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